DFB-Pokal: Nürnberger Nervenspiel: Reichert rettet Zittersieg
Der 1.
FC Nürnberg entgeht nur knapp dem nächsten Fiasko im DFB-Pokal.
In Köln wird Kapitän Jan Reichert zum Spieler des Spiels.
Der Keeper bleibt im Elfmeterschießen cool.
Völlig enthemmt lief Nürnbergs Matchwinner Jan Reichert nach seiner finalen Glanztat mit ausgebreiteten Armen in die Fankurve.
Der Torwart bewahrte seinen 1.
FC zum Auftakt im DFB-Pokal vor einer erneuten Schmach und ließ sich nach dem Zittersieg beim Drittligisten Viktoria Köln im Elfmeterschießen von seinen Mitspielern feiern. „Das ist sehr viel Intuition und Instinkt“, sagte der Kapitän von Miroslav Kloses Mannschaft nach dem 5:4 im Elfmeterschießen über die Lotterie vom Punkt. „Am Ende bin ich einfach nur froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte.“ Scobel erzielt die Führung Vor einem Jahr waren die Nürnberger beim Regionalligisten FV Illertissen im Elfmeterschießen ausgeschieden.
So ein Fiasko wollte der Spitzenreiter der 2.
Fußball-Bundesliga diesmal natürlich verhindern.
Es gelang nur knapp - und mit ganz viel Zittern und Dusel. „Für mich persönlich muss das mit dem Elfmeterschießen nie sein.
Ich bin immer noch am Ende mit meinen Nerven“, meinte Stürmer Piet Scobel, der die lange harmlosen Franken in der 57.
Minute mit einer feinen Aktion in Führung geschossen hatte. „Ich bin einfach froh, dass wir eine Runde weiter sind.“ Die Kölner belohnten sich erst unmittelbar vor dem Abpfiff der regulären Spielzeit.
Meiko Sponsel (90.+6) nickte eine Freistoßflanke von Pascal Fallmann über die Linie - da war Klose so richtig bedient.
Reichert hält gleich zweimal „Wir haben, wie im Derby, einfach nicht gut in unser Spiel gefunden, waren zu schleppend und haben nicht die richtigen Räume gefunden“, sagte der frühere Nationalstürmer nach dem glücklichen Einzug in die zweite Runde. „Wir haben den Jungs in der Halbzeit ein paar Sachen gezeigt, worauf wir besser im Spiel waren.
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