Millionen-Förderung: Staatliches Geld für Industriepark in Ostthüringen
Die Region um Altenburg an der Landesgrenze zu Sachsen kann von Geld aus Programmen zum Kohleausstieg profitieren.
Nun startet ein Gewerbe-Projekt.
Mehr Platz für Industrie- und Gewerbeansiedlungen in Altenburg geplant: Bund und Land unterstützen ein neues Industriegebiet in Altenburg-Windischleuba mit fast 5,4 Millionen Euro, wie das Thüringer Wirtschaftsministerium in Erfurt mitteilte.
Das Geld sei im ersten Schritt für Planungs- und Ingenieurleistungen und den Flächenkauf bestimmt.
Die Förderung erfolge über das Investitionsgesetz Kohleregion.
Das Projekt - insgesamt geht es um 69 Hektar - eröffne der Region zwischen Leipzig und Gera langfristig neue Chancen für Wachstum, Investitionen und Beschäftigung, erklärt Wirtschaftsministerin Colette Boos-John (CDU).
Der Standort liege an den Bundesstraßen B 93 und B 7 und in der Nähe der Autobahn 72 in Richtung Leipzig und Chemnitz und biete durch Größe und Topographie gute Voraussetzungen vor allem für größere gewerbliche und industrielle Ansiedlungen.
Projekt läuft über viele Jahre Die bestehenden Gewerbe- und Industriegebiete der Stadt Altenburg sind nach Ministeriumsangaben zu etwa 80 Prozent belegt - für die restlichen Flächen gebe es Anfragen. „Wir wollen und müssen wirtschaftlich aufholen“, äußerte nach Ministeriumsangaben Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann ( CDU ).
Der erste Abschnitt des Vorhabens soll bis 2030 abgeschlossen sein. „Für die Entwicklung des Gesamtstandorts ist damit perspektivisch eine Förderung in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe vorgesehen“, erklärte das Ministerium.
Mit den Strukturhilfen vom Bund sollen ehemalige Braunkohleregionen unterstützt werden, den wirtschaftlichen Strukturwandel zu meistern.
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