Interner Aufsteiger - Dieser Leipzig-Profi ist der große Gewinner
RB Leipzig schaut sich nach Verstärkungen um. Möglich aber, dass nicht mehr alle Transfer-Wünsche erfüllt werden und Spieler aus der bisher zweiten Reihe in die Startelf rücken . „Mit dem Kader sind wir gut gerüstet. Die Jungs bekommen das Vertrauen ausgesprochen“, sagte Manager Marcel Schäfer. Doch wer sind die Kandidaten für einen solchen Schritt?
Dafür muss man wissen, auf welchen Positionen RB noch nach neuen Spielern fahndet: Neben der Offensive könnte noch ein zentraler Mittelfeldspieler kommen. Aber dort entwickelt sich gerade Ezechiel Banzuzi prächtig. Der Niederländer ist einer der Gewinner der Vorbereitung und stand beim Pokalspiel in Trier (6:0) in der Startelf.
„Er hat eine sehr gute Vorbereitung gespielt“, lobt Schäfer. „Er hat eine ungeheure physische Power. Das sehen wir in jedem Spiel. Von ihm versprechen wir uns sehr viel.“ Aber: Schäfer weiß auch: „Er braucht Vertrauen und Spielzeit.“ Die hatte er seit seinem Wechsel nach Leipzig vor einem Jahr noch nicht so üppig. „In der vergangenen Saison war er schon dran, aber da war das Mittelfeld sehr gut besetzt.“
Banzuzi spielte unter Trainer Ole Werner in der Bundesliga nur zweimal von Beginn an. Auf seiner Position hatte Xaver Schlager die Nase vorn, bei offensiverer Ausrichtung auch mal Assan Ouédraogo. Nun ist Banzuzi der konstanteste Spieler des Sommers, bringt seine Leistung, auch wenn die Mannschaft in einigen Testspielen noch Probleme hatte.
Ziemlich klar ist: Banzuzi wird am Samstag beim Bundesliga-Start gegen Gladbach in der Startelf stehen. Doch der 21-Jährige muss um seinen Platz kämpfen. Denn Neuzugang Rocco Reitz wird immer mehr fit und wird sich diese Position schnell schnappen wollen.
Welche internen Aufsteiger kann es neben Banzuzi noch geben? Kommt kein Hochkaräter mehr als Ersatz für Yan Diomande hat Vorjahres-Zugang Johan Bakayoko eine neue Chance. Der Belgier durfte in der vergangenen Saison nur achtmal von Beginn an spielen. Er muss intern vor allem gegen Brajan Gruda kämpfen.
Und im Sturmzentrum ist von Startelf-Überraschung bis Last-Minute-Wechsel alles möglich. Das trifft vor allem auf die bisherige Enttäuschung Conrad Harder zu. Trainer Martin Demichelis schätzt aber Youngster Tidiam Gomis sehr. Er könnte im Angriff auch zum internen Aufsteiger werden.
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