Neues Gesetz: Wer beim Straßenüberqueren aufs Smartphone glotzt, zahlt in Italien mindestenns 75 Euro
Smartphones gefährden den Straßenverkehr.
Nicht nur hinterm Steuer sind sie eine lebensbedrohliche Ablenkung.
Italien verschärft deshalb ein Gesetz – für Fußgänger.
Wer kennt’s nicht: Gedankenverloren über Radwege oder Straßen laufen, den Blick statt nach links und rechts auf den Smartphone -Bildschirm geheftet.
Wird schon schiefgehen, Radfahrer und Autofahrer werden schon aufpassen.
Die Bedenkenlosigkeit, mit der sich manche Fußgänger im Straßenverkehr bewegen, hat nun zumindest in Italien teure Konsequenzen: Das Land wird sein Verkehrsgesetz verschärfen, berichten italienische Medien .
Wer dabei erwischt wird, wie er oder sie die Straße überquert und dabei von seinem Smartphone abgelenkt ist, muss mindestens 75 Euro Strafe zahlen.
Es wird erwartet, dass die Gesetzesänderung Mitte Oktober beschlossen wird.
Als Ablenkung gilt, wenn der Blick beim Gang über die Straße nur dem Gerät gilt.
Kopfhörer sind tabu, wenn dadurch die Wahrnehmung des Verkehrs beeinträchtigt wird, und auch Laptops, Tablets und Kameras sind von der Regelung betroffen.
Auch Fußgänger für Verkehrsunfälle verantwortlich Italien will damit gefährlichen Situationen vorbeugen.
Etwa solchen, bei denen Autofahrer nicht mehr rechtzeitig bremsen können, weil plötzlich Fußgänger unbedacht die Fahrbahn betreten.
Der Gesetzentwurf betont deshalb auch, dass Fußgänger sich zunächst vergewissern müssen, dass der Fahrer im Fahrzeug sie gesehen hat und anhalten wird, bevor sie die Fahrbahn betreten.
Die Verschärfung des Verkehrsgesetzes folgt einer Entscheidung italienischer Gerichte.
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