Chemnitz-Kracher - Jena-Trainer hat klare Botschaft an sein Team
Dieses Spiel ist für Carl Zeiss Jena richtungsweisend. Am Freitagabend (19 Uhr) geht's für die Thüringer zum Chemnitzer FC. Die Sachsen sind Zweiter und haben einen Traumstart hingelegt. Carl Zeiss muss schon fast gewinnen, um nach dem eigenen durchwachsenen Start den Kontakt zur Spitze nicht zu verlieren.
Entsprechend ernst nehmen die Jenaer die Vorbereitung auf die Partie. Sportchef Miroslav Jovic (55) und Trainer Marco Grote (53) waren am Dienstag in Leipzig und sahen dort den 2:0-Erfolg des CFC beim Vorjahresmeister Lok. „Chemnitz ist stabil in seinen Abläufen, offensiv wie defensiv. Es ist nicht überraschend, dass sie erfolgreich sind“, sagt Grote.
Doch bangemachen gilt nicht: „Wir entwickeln uns stetig weiter und sind in einem positiven Prozess. Man hat es gegen Darmstadt gesehen, wo wir gegen einen Zweitligisten vieles sehr gut umgesetzt haben.“ Das müsse man nun in die Liga transportieren. „Auch wir sind eine gute Mannschaft. Wir sind felsenfest überzeugt, dass wir auch in Chemnitz unsere Gelegenheiten bekommen werden.“
Die große Qualität des CFC sei die Harmonie innerhalb der Mannschaft. Doch Carl Zeiss stehe dem in nichts nach, findet Grote. Das habe der starke Auftritt im DFB-Pokal gegen die Lilien bewiesen. „Da haben wir zum Teil einen Zweitligisten dominiert“, sagt der Trainer. Deshalb müsse seine Mannschaft wenig anders machen als zuletzt, sondern genau dort anknüpfen. Das Darmstadt-Spiel sei der Maßstab für seine Zeiss-Elf.
Und selbst wenn kein Sieg gelingen sollte, wären die Jenaer Ambitionen nicht dahin. „Dafür wäre es noch zu früh in der Saison“, sagt Grote. Sorgen bereitet ihm derzeit nur Kevin Lankford. Der hatte sich gegen Darmstadt leicht am Knie verletzt und in dieser Woche mit dem Training pausiert. „Hier werden wir erst beim Anschwitzen merken, ob es geht“, sagt Grote.
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