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Kultur

Benzinpreise: Krise in Nahost treibt E10-Preis fast auf Allzeit-Hoch

Stern ·
Benzinpreise: Krise in Nahost treibt E10-Preis fast auf Allzeit-Hoch

Die Benzinpreise bleiben in Deutschland extrem hoch – vor allem wegen des Irankriegs.

Das Jahr 2026 könnte das teuerste Tankjahr aller Zeiten werden.

Mit den weiter ungelösten Spannungen im Nahen Osten liegen die Benzinpreise in Deutschland nur knapp unter ihrem Rekordhoch.

Superbenzin der Sorte E10 kostete nach Angaben des ADAC am Samstag im bundesweiten Tagesdurchschnitt 2,165 je Liter.

Damit fehlen nur wenige Cent zum Allzeithoch von 2,203 Euro aus dem März 2022.

Für Diesel mussten Autofahrer am Samstag im Durchschnitt 2,260 Euro je Liter zahlen, wie der ADAC weiter mitteilte.

Bei Diesel ist der Abstand zum Höchstwert aus dem April mit rund 20 Cent noch deutlich größer.

Gemessen am Freitag blieben die Spritpreise kaum verändert.

2026 könnte teuerstes Tankjahr aller Zeiten werden In den vergangenen Tagen und Wochen waren die Spritpreise gestiegen, besonders bei Diesel. „Nach aktuellem Stand zeichnet sich ab, dass 2026 das bislang teuerste Tankjahr überhaupt werden könnte und damit den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2022 übertreffen würde“, prognostiziert der ADAC.

Grund für den Preisdruck ist einerseits der weiter ungelöste Irankrieg, mit dem die Rohölpreise an den Weltmärkten zuletzt geklettert sind.

Aber auch das Niedrigwasser am Rhein machte sich an den Tankstellen bemerkbar, da es die Transportkosten erhöhte.

E10 ist die günstigste gängige Benzinsorte in Deutschland.

In der Regel ist sie 5 bis 6 Cent billiger als Super E5, das weniger Biosprit enthalten darf.

Hohe Benzinpreise: Klingbeil kämpft für Übergewinnsteuer Hohe Spritpreise führen regelmäßig zu Forderungen nach Entlastung der Autofahrer.

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