"Ein neuer Hitler ist er nicht": Wagenknecht gegen Verteufelung von Siegmund
Der Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt flößt der BSW-Gründerin keine Panik ein. An Hitler erinnere Siegmund sie nicht, sagt Wagenknecht. Die größere Gefahr für die Demokratie gehe von den etablierten Parteien aus. Daher wäre es ein Segen, wenn die Regierung Merz falle.
BSW-Parteigründerin Sahra Wagenknecht wendet sich gegen eine Dämonisierung des sachsen-anhaltischen AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund. "Ich bin kein Fan von Herrn Siegmund, aber ein neuer Hitler ist er nicht", sagte die Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Angesprochen auf das AfD-Personal in dem Bundesland aus früheren Neonazi-Organisationen und politische Standpunkte, die verfassungsrechtlich fragwürdig sind, sagte sie: "Die AfD ist eine legale Partei, und sie wird gewählt. Viele ihrer Positionen stimmen eher mit der CDU überein, aus der die meisten ihrer Spitzenpolitiker kommen."
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