DFB-Pokal: Neuer Trainer, neue Erfolge? Martínez beginnt Bayer-Kapitel
Nach einer bewegten Saison soll Carles Martínez bei Bayer Leverkusen neue Impulse setzen.
Im DFB-Pokal steht der Spanier vor seinem ersten Pflichtspiel als Bayer-Coach.
Gelingt ihm der Neustart? Nach 40 Tagen im Amt beginnt für Carles Martínez bei Bayer Leverkusen der Ernst des Fußballlebens.
Im DFB-Pokal gegen den Drittligisten SV Wehen Wiesbaden bestreitet der 42-Jährige an diesem Samstag (13.00 Uhr/Sky) sein erstes Pflichtspiel als Bayer-Trainer.
Für den Spanier ist die Erstrundenpartie in der hessischen Landeshauptstadt der erste wichtige Gradmesser seiner noch jungen Amtszeit.
Einen Eindruck davon, wie Martínez die Werkself führen will, haben die Vorbereitung und die Testspiele der vergangenen Wochen bereits vermittelt.
Auf dem Trainingsplatz tritt er mit viel Energie auf, korrigiert Abläufe, ruft lautstark Anweisungen und legt großen Wert auf Details.
Auch an der Seitenlinie dirigiert er mit intensiven Gesten und klaren Kommandos.
Er wirkt wie ein Taktgeber, der das Spiel seiner Mannschaft aktiv gestalten und in jeder Phase lenken will.
Martínez will kein zweiter Alonso sein Unbestritten ist dabei ein Hauch von Leverkusens Double-Trainer Xabi Alonso zu spüren.
Doch eine Kopie seines Landsmanns will Martínez ausdrücklich nicht sein. „Weder will ich Xabi Alonso sein, noch werde ich je Xabi Alonso sein.
Ich bin Carles Martínez.
Authentizität ist das Wichtigste“, sagte er kürzlich in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“.
Dennoch wolle er auch die Erfahrungen ehemaliger Alonso-Mitarbeiter in seinem Trainerstab nutzen.
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