Entdeckungen vor der Haustür: Natur und Mini-Dörfer - Warum ein Trip ins Wendland lohnt
Das Hannoversche Wendland hat Kult-Charakter.
Doch was kaum einer weiß: Fast die gesamte Gegend ist schon seit 1968 ein einziger Naturpark.
Und neuerdings sogar mit einem Gold Award ausgezeichnet.
Das Hannoversche Wendland ist die am dünnsten besiedelten Landschaften Niedersachsens und bietet so einiges für Naturfreunde: Etwa die Göhrde als größtes zusammenhängendes Mischwaldgebiet Norddeutschlands oder Höhenzüge wie den Höhbeck, auf dem schon Kaiser Karl der Große eine Burg erbauen ließ.
Dazu Heide und Vogelschutzgebiete, Seen und Flüsse samt Biber und Eisvogel, Reiher und Seeadler.
Mehr als 300 teils winzige Dörfer mit Namen wie Waddeweitz und Tolstefanz sowie malerische Fachwerkstädtchen können zudem im äußersten Nordosten Niedersachsens besichtigt werden.
Unter den Dörfern sind zahlreiche sogenannte Rundlinge, eine weltweit einzigartige Siedlungsform.
116.000 Hektar Fläche Die Region hat im Laufe der letzten Jahrzehnte viele Fans gewonnen.
Einige kamen seit 1977 regelmäßig zum Protest gegen die Atomanlagen in Gorleben und sind geblieben.
Andere machen dort Rad-, Reit-, Wander- oder Paddel-Urlaub oder besuchen im Frühjahr die Kulturelle Landpartie.
Was kaum einer weiß, selbst Alteingesessene oft nicht: Quasi das ganze Wendland bildet einen einzigen Naturpark.
Offiziell gehören zu ihm der Landkreis Lüchow-Dannenberg und im Bereich Bleckede und Dahlenburg noch ein Stück vom Landkreis Lüneburg.
Insgesamt gibt es 14 Naturparks in Niedersachsen und 105 in ganz Deutschland.
Gegründet 1968, umfasst der Naturpark Wendland.
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