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Zukunftssichere Immobilie: Wetterfestes Haus - Tipps für die Sanierung

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Zukunftssichere Immobilie: Wetterfestes Haus - Tipps für die Sanierung

Starkregen, Stürme, Hitze: Solche Wetterereignisse nehmen in Zeiten des Klimawandels zu. Wie können Eigentümer vorgehen, die ihr Haus nachträglich aufrüsten wollen? Darauf kommt es bei der Planung an.

Bei Starkregen und Überschwemmungen wird das Untergeschoss am ehesten in Mitleidenschaft gezogen. Voll gelaufene Keller sind geradezu zum Sinnbild für die Folgen des Klimawandels geworden. Aber auch das Dach, Fenster und Fassaden müssen insbesondere an exponierten Orten zeitweise extremem Wind und Wetter standhalten.

Am besten wäre es natürlich, wenn die Immobilie von Anfang an entsprechend geplant wird: "Man spricht hier von resilienten Gebäuden", sagt Markus Hennecke von der Bayerischen Ingenieurkammer-Bau. "Sie werden so gebaut, dass sie extremen Klimageschehnissen widerstehen und nach Wetterereignissen wie Starkregen oder Hochwasser schnell wieder in Betrieb kommen können", erklärt Hennecke. Doch was können Eigentümer einer älteren Bestandsimmobilie unternehmen, um ihr Haus zu schützen?

Eines vorweg: Das perfekt ans Klima angepasste Haus, das jedem Wetter trotzt, wird man bei einer Sanierung kaum erreichen, so Alexander Steinfeldt, Energieexperte der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online. Denn anders als bei einem Neubau, den Bauherren von Anfang an klimagerecht planen können, ist die Sanierung von Bestandsgebäuden immer ein Kompromiss. "Aber jeder Schritt dahin ist sinnvoll", sagt Steinfeldt.

Wer die Sanierung seines Eigenheims plant, sollte an mögliche Wetterereignisse denken und entsprechende Schutzmaßnahmen einbeziehen.

Welche Maßnahmen sinnvoll sind, kann zum Teil von der Lage der Immobilie abhängen. Besondere Schutzmaßnahmen lohnen sich vor allem dort, wo jetzt oder künftig mit Extremwetter zu rechnen ist, etwa in Starkregen-Gebieten oder Hochwasserzonen.

"Eine erste Einschätzung über eventuelle Risiken bieten Gefahrenkarten", sagt Alexander Steinfeldt. Solche Karten stellen viele Bundesländer oder Kommunen online bereit. Auch Umwelt- und Bauämter sowie lokale Wasserverbände geben dazu Auskunft.

Was möglich ist und was nicht, bestimmen aber auch die vorhandene Bausubstanz und das eigene Budget. Ist das Budget begrenzt, ist es laut Steinfeldt besonders wichtig, "zuerst die Maßnahmen anzugehen, die das Haus für Klimaveränderungen fit machen und wirtschaftlich sinnvoll sind."

Da dies je nach Zustand des Hauses variieren kann, ist in der Regel eine individuelle Beratung vorab sinnvoll. Um erste Anhaltspunkte zu bekommen und mögliche Schwachstellen am Haus zu erkennen, sollte am besten ein unabhängiger Experte die Immobilie gründlich durchchecken.

Für eine genauere Bewertung hilft eine Klimarisiko- oder Starkregen-Beratung. Vielerorts wird sie kostenlos oder dank Förderung vergünstigt angeboten, etwa durch Kommunen, Verbraucherzentralen oder Energieberatungsstellen.

Optimalerweise verbinden Eigentümer, wenn sie sanieren, mehrere Maßnahmen miteinander: Wer das Dach sturmsicher machen möchte, kann sich überlegen, ob er bei dieser Gelegenheit auch gleich eine Photovoltaikanlage installiert oder einen Teil der Dachfläche begrünt.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.n-tv.de — der Inhalt gehört n-tv.

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