Neuer Platz: Bistum Münster präsentiert Domschatz in neuem Museum
Neun Jahre waren die wertvollen Stücke nur vereinzelt zu sehen, der Großteil lag im Depot in Köln.
Jetzt gibt es einen neuen Platz für Kirchen-Schätze im Schatten der Lamberti-Kirche: Neun Jahre nach der Schließung der Domkammer in Münster hat die Stadt ein neues Museum.
In einem Neubau im Schatten der Stadtkirche St.
Lamberti sind ab Mittwoch in wechselnden Ausstellungen Teile des Domschatzes zu sehen.
Den Anfang macht bis zum 30.
Mai 2027 die Schau mit dem Titel „Ich gehe, aber wohin?“ zum Namensgeber des Museums und des Doms, Paulus.
Der Domschatz war bis vor neun Jahren in der Domkammer untergebracht.
Die klimatischen Bedingungen dort direkt am Dom aber genügten den wertvollen Kunstschätzen nicht mehr.
Die nötigen Investitionskosten waren zu hoch.
Das zuständige Domkapitel schloss den Gebäudeteil.
In der Zwischenzeit war der Domschatz aus Münster in Ausstellungen in Paderborn und Cleveland in den USA zu sehen.
Ein Großteil war in Köln in einem Depot gelagert.
Das neue Museum mit dem Namen Paulus ist jetzt in einem Neubau untergebracht.
In zwei von vier Etagen sind die Werke in wechselnden Ausstellungen zu sehen.
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