Anschlag auf Stromleitungen: Brandenburgs Polizei ermittelt weiter nach Stromnetz-Angriff
Die Polizei setzt ihre Ermittlungen nach der Sabotage des Stromnetzes bei Jänschwalde fort.
Am Morgen - zwei Tage nach der Tat - lief noch einmal ein Einsatz in der Nähe des Umspannwerks.
Nach dem Angriff auf das Stromnetz in Südbrandenburg hat die Polizei nahe dem Kraftwerk Jänschwalde weiter nach Spuren gesucht.
Der Einsatz am Umspannwerk in Turnow-Preilack wurde am Vormittag fortgesetzt, wie die Polizei mitteilte.
Dabei kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen.
Die Landesstraße 50 war für einige Stunden erneut gesperrt worden.
Am Mittag kam dann die Mitteilung: „Die Einsatzmaßnahmen vor Ort sind beendet.“ Die Polizei ermittelt nach der Sabotage am Stromnetz unter anderem wegen der Bildung einer terroristischen Vereinigung.
Sie sucht nach Beweismitteln und fahndet nach den Tätern.
Unbekannte hatten am Dienstagmorgen mit Hilfe selbstgebauter Flugkörper, die Silvesterraketen ähnelten, leitfähiges Material in Richtung der Höchstspannungsleitungen gelenkt.
Mehr als ein Dutzend Vorrichtungen zu diesem Zweck sind bisher gefunden worden.
Zu einem Stromausfall kam es laut Netzbetreiber nicht.
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