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Schuljahresauftakt: Schreiben statt Wischen - Was das neue Schuljahr bringt

Stern ·
Schuljahresauftakt: Schreiben statt Wischen - Was das neue Schuljahr bringt

Erstklässler mit Ganztagsanspruch, neue Tests in Klasse 5 und Zielvereinbarungen: Was sich für Schüler, Eltern und Lehrer in NRW jetzt ändert – und welche Kritik es daran gibt.

Mehr Lernstandserhebungen und Stift statt Tablet: Auf Schüler, Lehrkräfte und Eltern kommen im neuen Schuljahr in Nordrhein-Westfalen einige Neuerungen zu.

Nächste Woche geht es für fast 2,5 Millionen Schüler an rund 5.400 Schulen wieder los mit dem Unterricht.

Rund 170.000 neue Erstklässler haben ihren ersten Schultag.

Schulministerin Dorothee Feller (CDU) stellte wenige Tage vor dem Schulstart die wichtigsten Neuerungen im Schulleben vor.

Mehr Lernstandserhebungen Mit Beginn des neuen Schuljahres erproben die ersten Schulen in NRW die neuen Lernstandserhebungen in Klasse 5.

Dabei bearbeiten die neuen Fünftklässler in ganz NRW einheitliche Aufgaben.

Im Mittelpunkt stehen das Leseverständnis und grundlegende mathematische Kompetenzen.

Lehrkräfte sollen damit möglichst früh ein gutes Bild von den Kompetenzen ihrer neuen Schüler bekommen, sagte Feller.

Fast 500 Schulen haben ihr Interesse am freiwilligen Testlauf bekundet.

Eine Anmeldung ist noch bis Mittwoch (3.9.) möglich.

Nach der Pilotphase sollen die Erhebungen für Fünftklässler Pflicht werden - möglicherweise ab dem kommenden Schuljahr, so Feller.

Der Lernstand 5 ist eine von insgesamt drei neuen Erhebungen, die das Schulministerium bis 2030 neu einführt.

Geplant sind solche Tests auch in Klasse 2 und 7.

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