Fox-Interview: Neue Trump-Sprecherin gibt zu, bei Anwaltsprüfung durchgefallen zu sein
Donald Trumps neue Pressesprecherin hat einen holprigen Start: Statt ihrem Chef macht Katie Zacharia selbst Schlagzeilen.
Ist sie denn nun eine Anwältin oder nicht? In der Debatte um ihre beruflichen Qualifikationen hat die neue Sprecherin des Weißen Hauses, Katie Zacharia , zugegeben, bei einer Anwaltsprüfung durchgefallen zu sein.
In einem außergewöhnlich kritischen Interview verneinte sie die Frage des Fox-News-Moderators Sean Hannity, ob sie die Prüfung bestanden habe.
Auf Nachfragen gab sie zudem zu, die Prüfung nicht wiederholt zu haben.
Dass Hannity Zacharia so kritische Fragen stellte, ist bemerkenswert.
Er gilt als einer der engsten und einflussreichsten Vertrauten von US-Präsident Donald Trump .
Im TV-Sender Fox News stellt er regelmäßig Trumps Politik und Wirken ungewöhnlich positiv dar.
Anders verlief dagegen das Gespräch mit Zacharia.
Unter anderem konfrontierte er sie damit, dass sie Medienberichten zufolge selbst in rund 15 Social-Media-Posts eine Anwaltsbezeichnung genutzt habe, obwohl sie die entsprechende Zulassung dafür nicht nachgewiesen habe.
Auch fragte er sie, warum sie nicht einfach zugegeben habe, die Prüfung nicht bestanden zu haben.
Zacharia versuchte, die Angelegenheit herunterzuspielen.
Da sie gewusst habe, dass sie in China leben würde, hätte das Ergebnis der Prüfung keine Rolle mehr gespielt.
Sie habe die Prüfung abgelegt, um keinen Rückzieher zu machen.
Trump-Sprecherin Zacharia steht wegen Berufsbezeichnung unter Druck Kritiker und einige Rechtsexperten monieren, dass sie sich wiederholt als Anwältin bezeichnet habe, obwohl bislang keine entsprechende Zulassung nachgewiesen sei.
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