Generalinspekteur geht zur Nato: Bundeswehr-Verband pocht bei Breuer-Nachfolge auf "zügige Entscheidung"
Generalinspekteur Carsten Breuer wechselt 2027 an die Nato-Spitze. Verteidigungspolitiker und der Bundeswehr-Verband verlangen von Boris Pistorius nun Tempo bei dessen Nachfolge. Bis zu seinem Wechsel steht Breuer uneingeschränkt zur Verfügung, betont das Ministerium.
General Carsten Breuer wurde in Kopenhagen zum neuen Chef des Nato-Militärausschusses gewählt. Er übernimmt das Amt offiziell im Sommer 2027. Doch um sich ganz auf den neuen Posten vorzubereiten, werden die nationalen Aufgaben in der Regel schon weit vor dem formalen Wechsel abgegeben. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius gerät damit unter Druck, den Posten seines Generalinspekteurs umgehend neu zu besetzen.
Bis zum Wechsel zur Nato bleibe Breuers Fokus uneingeschränkt auf seinen Aufgaben als Generalinspekteur, betonte das Verteidigungsministerium nach der Nato-Wahl. "Für die Bundeswehr ist eine zügige Entscheidung über die Nachfolge nun von großer Bedeutung", sagte André Wüstner, Vorsitzender des Deutschen Bundeswehrverbands, dem "Spiegel". "Je früher die Einweisung und Übergabe an seinen Nachfolger erfolgt, desto besser", ergänzte er.
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