Militär: Marineversorger „Berlin“ läuft zu Nato-Einsatz aus
Rund 200 Soldatinnen und Soldaten verlassen Wilhelmshaven für mehrere Monate.
Auf See soll die „Berlin“ unter anderem andere Kriegsschiffe betanken.
Der Einsatzgruppenversorger „ Berlin “ ist zu einem mehrmonatigen Nato-Einsatz ausgelaufen.
Das Schiff verließ gegen Mittag mit rund 200 Soldatinnen und Soldaten an Bord seinen Heimathafen Wilhelmshaven, um sich der Standing Nato Maritime Group 1 (SNMG 1) anzuschließen, wie die Marine mitteilte.
Bis Ende Januar des kommenden Jahres soll die „Berlin“ Teil des ständigen Nato-Marineverbands sein.
Die „Berlin“ kann Kriegsschiffe während der Fahrt betanken Das Schiff unter dem Kommando von Fregattenkapitän Martin Kiesewetter soll an gemeinsamen Übungen und Manövern teilnehmen sowie andere Einheiten des Verbands versorgen.
Dazu kann die „Berlin“ Kriegsschiffe während der Fahrt betanken.
Bei solchen Manövern fahren nach Angaben der Marine bis zu drei Schiffe in einem Abstand von teils nur rund 50 Metern nebeneinander.
Neben der Stammbesatzung sind unter anderem Angehörige des Marinefliegergeschwaders 5 aus Nordholz und medizinisches Fachpersonal an Bord.
Die Besatzung habe in den vergangenen Monaten ein herausforderndes Ausbildungsprogramm absolviert, sagte Kiesewetter.
Einsatzbereitschaft und Kriegstüchtigkeit seien dabei „das Maß aller Dinge“ gewesen.
Die „Berlin“ gehört zu den größten Schiffen der Deutschen Marine Die SNMG 1 besteht den Angaben nach aus mehreren Zerstörern und Fregatten sowie in der Regel einem Versorgungsschiff verschiedener Nato -Staaten.
Der Verband besteht bereits seit 1967.
Die „Berlin“ gehört zu den größten Schiffen der Deutschen Marine.
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