Trockenheit: Pilzsaison startet mit trockenen Böden – Experten warnen
Mit dem Herbstanfang können Pilzsammler normalerweise auf gefüllte Körbe hoffen.
Doch dieses Jahr wird es schwierig.
Worauf man beim Sammeln achten sollte.
Herbstzeit heißt Pilzzeit - normalerweise.
Nach Wochen anhaltender Trockenheit im Sommer haben sich die Aussichten für Pilzsammler in Rheinland-Pfalz zum Herbstanfang nur wenig verbessert.
Experten zufolge fällt die Pilzsaison zwar nicht aus, aber die Körbe der Sammler dürften zumindest deutlich schlechter gefüllt sein als in vergangenen Jahren. „Es ist im Moment immer noch zu trocken“, erklärt der Pilzsachverständige Klaus Rödder aus Kradenbach in der Vulkaneifel.
Große Hoffnungen für die Hauptsaison vieler essbarer Speisepilze im Oktober mache er sich nicht.
Meteorologen: Spätsommer deutlich zu trocken Schuld ist ein warmer Sommer, dessen Spätausläufer immer noch zu trocken waren, damit Pilze - genauer gesagt der oberirdisch sichtbare Fruchtkörper - aus der Erde sprießen können.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) verzeichnete in Rheinland-Pfalz einen deutlich zu trockenen und „außergewöhnlich warmen“ August.
Erst in der zweiten Monatshälfte regnete es den Meteorologen zufolge häufiger.
Sammler, die weiterhin auf beliebte Speisepilze wie den Steinpilz hoffen, sollten die Hoffnung aber noch nicht aufgeben, meint der Pilzsachverständige Dr.
Till Panter aus Rheinhessen.
Er habe bereits Steinpilze gefunden, wenn auch „mickrige Exemplare mit starkem Trockenschaden“.
Auch den Wiesenchampignon finde man, so Panter.
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