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Freiburg einfach zu stark - Fortuna-Klatsche nach Doppel-Blackout

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Freiburg einfach zu stark - Fortuna-Klatsche nach Doppel-Blackout

Drittes Pflichtspiel der Saison, dritte Niederlage – aber in diesem Fall sah wenigstens vieles ziemlich gut aus. Fortuna ist nach einem 1:5 (0:1) gegen Freiburg raus aus dem Pokal, aber kann aus der Partie Mut für die nächsten Aufgaben in der 3. Liga ziehen.

Nach dem desaströsen Auftritt gegen Hoffenheim II (0:2) hatte es hinter vorgehaltener Hand unter der Woche immer wieder geheißen, die Art und Weise würde bei diesem Spiel über dem Ergebnis stehen. Und das beherzigt Fortuna Düsseldorf gegen den Fast-schon-Europa-League-Teilnehmer (3:1 im Quali-Hinspiel am Donnerstag in Motherwell), kämpft die ganze Zeit gegen den richtig starken Bundesligisten. Zumindest fast die ganze Zeit.

Denn in der 18. Minute verfallen Marcel Benger (29) und Dominique Heintz (33) in einen folgenschweren Sekundenschlaf. Benger denkt offenbar, der Ball geht ins Aus, so kann Osterhage völlig frei flanken und in der Mitte spaziert Höler ohne Probleme Heintz davon und schiebt den Ball über die Linie – das 0:1 in der 18. Minute. Freiburg hat danach zwar mehrere Chancen auf einen weiteren Treffer, der starke Louis Lord (22) hält Düsseldorf aber im Spiel.

Vor der Partie hatte Fortuna bekanntgegeben, dass der Aue-Neuzugang der Pokal-Torhüter in dieser Saison ist – in der Form, in der er sich gegen Freiburg präsentiert, könnte er aber bald auch schon in der 3. Liga im Kasten stehen. Vor allem seine Paraden gegen Suzuki (28.), Höler (52.) und Grifo (68.) sind richtig stark. Kurz danach sorgt Matanovic dann doch per Kopf für die Entscheidung (71.).

Danach wird es ganz bitter, weil Kübler eine Lord-Rettungstat an den Arm kriegt und der Ball von dort aus ins Tor springt – weil es in der ersten Pokalrunde keinen Videobeweis gibt, zählt der Treffer. Das 3:0 für die Freiburger ist dennoch verdient, allerdings ist auch verdient, dass sich die tapfer kämpfenden Düsseldorfer immerhin noch mit dem Ehrentreffer belohnen, nach einer Ecke trifft Fabian Schleusener (34/76.). Den deutlichen Endstand besorgen danach Makengo (80.) und nochmal Matanovic (90.+4).

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