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Kultur

Nutzfahrzeugindustrie: Bosch: Konkurrenz durch chinesische Hersteller nimmt zu

Stern ·
Nutzfahrzeugindustrie: Bosch: Konkurrenz durch chinesische Hersteller nimmt zu

Die Geschäfte von Bosch waren zuletzt stark unter Druck.

Der Chef der Mobilitätssparte beobachtet eine zunehmende Konkurrenz aus China.

Und hat eine klare Forderung an die EU.

Der Wettbewerb durch chinesische Unternehmen in der europäischen Nutzfahrzeugindustrie nimmt nach Ansicht des Technologiekonzerns und Zulieferers Bosch zu. „Wir sehen natürlich, dass chinesische Hersteller zunehmend im Markt präsent sind und um Aufträge konkurrieren“, sagte der Chef der Mobilitätssparte, Markus Heyn, der Deutschen Presse-Agentur auf einer Fachmesse der Nutzfahrzeugindustrie in Hannover.

Sowohl China als auch die USA förderten Heyn zufolge, wenn auch mit sehr unterschiedlichen Mitteln, die Sicherung lokaler Wertschöpfung in ihren Ländern. „Es liegt an der EU, zu sagen, dass wir auch in Europa lokale Wertschöpfung haben wollen“, sagte Heyn und verwies auf das geplante Industriegesetz (Industrial Accelerator Act, IAA), das die EU-Kommission im Frühjahr als Entwurf vorgestellt hatte.

Ziel ist, die Industrie in der EU zu stärken.

Dafür sollen Güter „Made in Europe“ bei öffentlicher Vergabe bevorzugt werden.

Jüngst hat auch der Gesamtbetriebsrat Bosch Mobility eine zügige Umsetzung des IAA gefordert.

Wettbewerbsfähigkeit der Zulieferer gefährdet „Wenn Europa nicht für faire wechselseitige Handelsbedingungen eintritt, dann gefährdet das die Wettbewerbsfähigkeit der Zulieferer, weil die Voraussetzungen im chinesischen Markt ganz anders sind als in Europa“, sagte Heyn . „Selbst wenn man dann in Europa an den kostengünstigsten Standorten produziert, kann man diesen strukturellen Nachteil kaum kompensieren.“ Der Konzern aus Gerlingen bei Stuttgart ist als weltweit größter Autozulieferer bekannt.

2025 lag der Umsatz von Bosch bei 91 Milliarden Euro.

Wie viele andere Unternehmen in der deutschen Autoindustrie auch, hatte Bosch zuletzt schwer zu kämpfen.

Milliardenkosten für einen Stellenabbau, US-Zölle und eine hohe Steuerbelastung drückten den Konzern vergangenes Jahr sogar in die roten Zahlen.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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