Donnerstag, 20. August 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
Kultur

Gesellschaft: Welche Angebote gibt es für einsame Menschen in Hessen

Stern ·
Gesellschaft: Welche Angebote gibt es für einsame Menschen in Hessen

Ob Tanzenkurse, Tandems oder Nachbarschaftstreffen: In Hessen gibt es verschiedene Initiativen, die Menschen zusammenbringen und Begegnungen ermöglichen.

In Frankfurt will das Projekt „Social Prescribing“ Menschen per Rezept aus der Einsamkeit holen.

Interessierte können sich beim Gesundheitsamt melden, sie müssen einen Fragebogen ausfüllen und werden nach einem Gespräch in eine kostenfreie Aktivität vermittelt.

Die ersten Programme, etwa ein Tanzkurs, haben im Juni begonnen.

Aber in Hessen gibt es noch andere spannende Initiativen, um Menschen in Kontakt zu bringen.

Eine kleine Auswahl: Tandems gegen die Einsamkeit in Gießen Seit 2019 bringt das Gießener Freiwilligenzentrum über das Projekt „dabei bleiben“ Menschen zusammen: Patinnen und Paten können insbesondere mobilitätseingeschränkten Menschen Zeit schenken und mit ihnen etwas unternehmen.

Schon 190 solcher Tandems hätten sich seit dem Start gefunden, sagt Projektleiterin Helga Kroll.

Viele Freundschaften hätten sich entwickelt.

Das Zentrum sucht weiter Patinnen und Paten, die etwa zwei Stunden Zeit pro Woche aufbringen können.

Diese erhalten dann auch eine Schulung. „Ganz wichtig ist, dass die Chemie stimmt.“ Wie gut das funktioniert, zeigen zahlreiche Beispiele: Da sei der mittlerweile leider schon verstorbene Mann, der dank des Kontakts zu einer Studentin wieder mit dem Klavierspielen anfing, sagt Kroll.

Eine Freundschaft habe sich auch zwischen einer jungen Tunesierin und einer 85-jährigen Frau entwickelt.

Der Kontakt könne auch zugewanderten Paten helfen, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. „Es sind wunderbare Win-win-Situationen entstanden.“ „Café Lebenslust“ in Kassel richtet sich vor allem an Ältere Es sei ein öffentlicher Ort der Begegnung und des Austausches, des Kennenlernens und Vernetzens.

Das „Café Lebenslust“ im Kulturzentrum Schlachthof richtet sich schwerpunktmäßig an Menschen ab 60 Jahren mit und ohne Migrationserfahrung. „Es ist sozialer Knotenpunkt für die Nordstadt und steht darüber hinaus auch Bewohnerinnen und Bewohnern anderer Stadtteile und anderen Altersgruppen offen“, erklären die Veranstalter.

Es gibt Freizeit- und Bildungsangebote sowie Beratungen zu verschiedenen Themen.

Vollständigen Artikel bei Stern lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

Mehr von Stern

Alle ansehen ›

Mehr in Kultur

Alle ansehen ›