Vier Tote in Palästinensergebiet: Gaza-Gesundheitsbehörde wirft Israel Tötung von Zehnjähriger vor
Trotz einer vereinbarten Waffenruhe greift die israelische Armee immer wieder Ziele im Gazastreifen an. Nun wurde offenbar auch ein Flüchtlingslager getroffen, beklagt die Terrororganisation Hamas. Die dortige Gesundheitsbehörde meldet mehrere Todesopfer.
Bei israelischen Angriffen im Gazastreifen sind nach Angaben des von der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums in dem Palästinensergebiet mindestens vier Menschen getötet worden. Unter den Todesopfern seien auch ein zehnjähriges Mädchen und der Sohn eines ranghohen Regierungsvertreters, teilte das Gesundheitsministerium mit. Bei den Angriffen seien außerdem mehrere Menschen verletzt worden, sagte der ebenfalls von der Hamas kontrollierte Zivilschutz.
Das Mädchen starb nach Angaben des Gesundheitsministeriums bei einem Angriff nördlich des Flüchtlingslagers Nuseirat im Zentrum des Gazastreifens. Baseer al-Barsch, der Sohn des Direktors des Gesundheitsministeriums im Gazastreifen, Munir al-Barsch, wurde demnach in einem Vertriebenenlager in Dschabalia im Norden des Palästinensergebiets getötet. Bei einer Rede während der Beerdigung seines Sohnes sagte Munir al-Barsch, die Tötung sei "eine Fortsetzung der Verbrechen" Israels.
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