Wollte als Märtyrer sterben: Schüler nach islamistischem Messerangriff verurteilt
In Essen attackiert ein damals 17-Jähriger aus islamistischen Motiven seine Lehrerin und einen Obdachlosen mit einem Messer. Der junge Mann muss nun für einige Jahre hinter Gitter - und nach Verbüßung der Strafe wird der Freiheitsentzug möglicherweise nicht enden.
Ein Essener Schüler ist als islamistischer Messerangreifer zu neun Jahren Jugendhaft verurteilt worden. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht verurteilte ihn nach eigenen Angaben wegen zweifachen versuchten Mordes. Der zur Tatzeit 17-Jährige hatte vor einem Jahr seine Klassenlehrerin an einem Berufskolleg und einen Obdachlosen mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt.
Die Frau erlitt lebensgefährliche Stichverletzungen im Brustbereich sowie Verletzungen an der Hand. Anschließend habe sich der Schüler zur Alten Synagoge in Essen begeben, um dort möglichst viele Juden zu töten. Nachdem ihm der Zutritt zur Synagoge verweigert worden sei, habe er an einer nahegelegenen Bushaltestelle einem Obdachlosen ein Messer in den oberen Rücken bis in die Lunge gerammt. Auch der Mann erlitt lebensgefährliche Verletzungen.
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