FIFA-Machtkampf: Ceferins Verzicht aus Kalkül: Maximaler Druck auf Infantino
Im Machtkampf um die FIFA-Führung wird es nicht zum Gigantenduell zwischen Gianni Infantino und Aleksander Ceferin kommen.
Der UEFA-Boss verzichtet auf eine Kandidatur.
Das hat strategische Gründen.
Die Kulisse könnte nicht schillernder sein.
Die Côte d'Azur.
Glitzerndes Meer im Sonnenschein.
Und Europas Fußball-Elite versammelt sich zur Auslosungszeremonie für die Champions League im Fürstentum Monaco.
UEFA-Chef Aleksander Ceferin mittendrin als souveräner Herrscher, der den skandal-umtosten FIFA -Boss Gianni Infantino persönlich herausfordert.
Das hätte Strahlkraft.
Doch zu diesem Szenario wird es diese Woche nicht kommen.
Ceferin will nicht um den Posten als Weltverbandschef kandidieren. „Ich bin nicht interessiert“, sagte der Präsident der Europäischen Fußball-Union im britischen Podcast „The Rest is Politics“ kurz vor der für den europäischen Fußball wichtigen Lose-Woche.
Ceferin spricht von Glaubwürdigkeit Kneift da einer vor dem Duell mit Infantino ? Bröckelt Europas Widerstand gegen Infantino? Keineswegs.
Ceferins Verzicht war erwartet worden.
Es ist ein sportpolitischer Schachzug mit Kalkül.
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