Druck auf die Handelspartner: Trump erklärt Iran den "Wirtschaftskrieg"
Die Lage in der Straße von Hormus bleibt verfahren und bei der Frage nach Irans Atomprogramm sind die USA keinen Zentimeter weitergekommen: Ein halbes Jahr nach Beginn des Irankriegs kann Trump keine sichtbaren Erfolge vorweisen. Jetzt kündigt er wirtschaftliche Maßnahmen "historischen Ausmaßes" gegen Teheran an.
Vor dem Hintergrund fehlender Erfolge bei den Verhandlungen mit Teheran kündigt US-Präsident Donald Trump einen beispiellosen "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran an. Auch müsse jedes Land, das den Iran unterstütze, mit "GEWALTIGEN wirtschaftlichen Konsequenzen" rechnen, verkündete er auf seiner Plattform Truth Social. Es brauche die Hilfe aller Verbündeten der USA, um die vom Iran ausgehende Bedrohung zu stoppen.
Zweieinhalb Monate vor den wichtigen Zwischenwahlen in den USA steht Trump innenpolitisch stark unter Druck - auch weil er in seinem Krieg gegen den Iran seit Wochen keine offensichtlichen Erfolge für sich verbuchen kann. Weder auf diplomatischer noch auf militärischer Ebene scheint es in seinem Sinne voranzugehen. Seine jüngste Ankündigung ist gespickt mit Superlativen: Er spricht von "Maßnahmen historischen Ausmaßes" und der "verheerendsten Wirtschaftsoperation", die jemals gegen ein Land veranlasst worden sei. Sein Vorhaben verglich er mit einem "wirtschaftlichen D-Day" für den Iran.
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