Stromversorgung: Feuer in Umspannwerk in Mitte - vermutlich Kurzschluss
Eine Explosion und ein Brand in einem Berliner Umspannwerk lassen nach vielen Anschlägen in letzter Zeit sofort alle Alarmglocken läuten.
Kurz darauf folgt aber eine erste Entwarnung.
Ein Feuer hat mutmaßlich nach einem elektrischen Kurzschluss in Berlin-Mitte einen Teil eines Umspannwerkes beschädigt.
Außerdem brannte ein Transporter auf einer Baustelle auf dem Gelände des Umspannwerkes.
Aktuell gehe die Polizei davon aus, dass ein technischer Defekt den Kurzschluss ausgelöst habe, der zu einer Explosion und dem Brand geführt habe, sagte Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel im Innenausschuss.
Die Untersuchung durch die Experten der Kriminaltechnik im Landeskriminalamt (LKA) laufe aber noch.
Ermittelt werde in alle Richtungen, hatte Polizeisprecher Florian Nath am Morgen gesagt.
Auch letzte Sabotageakte würden „mitgedacht“, es gebe aber noch keine belastbaren Beweise in irgendeine Richtung.
Stromversorgung nicht beeinträchtigt Größere Stromausfälle gab es nach dem Feuer nicht.
Die Stromversorgung in der Stadt sei nicht beeinträchtigt, sagte ein Sprecher von Stromnetz Berlin der dpa.
Verletzt wurde niemand.
Allerdings fielen etwa 90 Ampeln aus und mussten wieder eingeschaltet werden.
Nach dpa-Informationen könnten die Ampel-Ausfälle mit dem Brand zusammenhängen.
Ampel-Anlagen reagieren teils sensibel auf Spannungsschwankungen im Stromnetz.
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