DAS ist der SC-Gegner - Warum der WM-Skandalspieler gegen Freiburg fehlt
Monaco – Der SC Freiburg muss am Donnerstag (21 Uhr) wieder in der Conference League ran – und trifft dabei auf einen Gegner mit vielen prominenten Namen. Auf Trainer Julian Schuster (41) und seine Mannschaft wartet mit der AS Monaco ein französischer Spitzenklub. Nach dem 1:2 in Leverkusen ist Freiburgs Serie von neun ungeschlagenen Pflichtspielen gerissen. Jetzt soll es international wieder besser laufen.
Spannend: Bei Monaco fehlt ein Spieler, der zuletzt auf vielen Ebenen für Schlagzeilen sorgte: Folarin Balogun (25). Der US-Stürmer ist nicht für die Conference League gemeldet. Der Grund liegt auch in einer der kuriosesten Transfer-Wenden des Sommers! Baloguns Wechsel zum FC Everton schien bereits so gut wie perfekt. Balogun war sogar schon zur medizinischen Untersuchung in Liverpool. Doch der Deal platzte in letzter Minute.
Kurz darauf wurde bekannt, dass er nicht für die Conference League nominiert worden war. Gegen Freiburg kann er deshalb nicht auflaufen. Der US-Nationalspieler stand auch bei der WM 2026 im Mittelpunkt einer hitzigen Debatte. Nach seiner Roten Karte im K.-o.-Spiel gegen Bosnien-Herzegowina setzte die Fifa die automatische Sperre überraschend zur Bewährung aus. Balogun durfte dadurch im folgenden Spiel gegen Belgien antreten.
Die Entscheidung sorgte international für Kritik. Auch US-Präsident Donald Trump (80) wurde mit dem Fall in Verbindung gebracht, nachdem über eine mögliche Einflussnahme auf Fifa-Präsident Gianni Infantino (56) berichtet worden war.
Auch ohne Balogun verfügt Monaco über reichlich Qualität. Im Tor steht mit Lukas Hrádecký (36) ein in Deutschland bestens bekannter Keeper. Der Finne spielte zehn Jahre in der Bundesliga, gewann mit Eintracht Frankfurt den DFB-Pokal und wurde mit Bayer Leverkusen deutscher Meister und Pokalsieger.
Besonders im Blick steht außerdem ein deutsches Talent: Paris Brunner (20). Der frühere Dortmunder gilt seit Jahren als eines der größten Versprechen des deutschen Fußballs. 2024 wechselte er von Borussia Dortmund nach Monaco. In dieser Saison zeigt er zunehmend, warum ihm so viel zugetraut wird: 7 Tore erzielte er bereits, dazu kommt eine Vorlage.
Ein weiterer prominenter Name ist Ansu Fati (23). Das frühere Wunderkind des FC Barcelona spielt inzwischen ebenfalls für Monaco. Der teuerste Spieler im Kader ist laut den aktuellen Marktwertangaben Mittelfeldspieler Lamine Camara (22), dessen Wert bei rund 55 Mio. Euro liegt.
Gerade Marktwerte zeigen, wie anspruchsvoll die Aufgabe für den Sport-Club wird. Der Gesamtwert des Monaco-Kaders liegt bei rund 377,65 Mio. Euro, Freiburg kommt auf etwa 244,2 Mio. Euro. In der französischen Liga steht Monaco aktuell auf Platz fünf. In der vergangenen Saison beendete der Klub die Ligue 1 auf Rang sieben. Für Freiburg wird es damit ein echter Härtetest.
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