Katastrophe in Aberfan: Der Ort, an dem 116 Kinder starben: Britische Royals gedenken Erdrutsch-Opfer
Ihr langes Zögern nach der Aberfan-Katastrophe gilt als großer Fehler von Queen Elizabeth II.
Ihr Sohn Charles und ihr Enkel William wollen es zum 60.
Jahrestag besser machen.
Gemeinsam mit Überlebenden und Angehörigen hat die britische Königsfamilie im walisischen Aberfan der Opfer der schweren Erdrutsch- Katastrophe vor 60 Jahren gedacht.
144 Menschen verloren bei dem Unglück in der ehemaligen Bergbaugemeinde am 21.
Oktober 1966 ihr Leben, darunter 116 Kinder.
Schutt aus einer Kohlenzeche war ins Rutschen geraten und hatte eine Grundschule und mehrere Häuser unter sich begraben.
Zum Jahrestag reisten König Charles III., Königin Camilla und Thronfolger Prinz William in den rund eine Dreiviertelstunde nördlich von Cardiff gelegenen Ort.
Die Queen schwieg lange zur Katastrophe von Aberfan Für die Royals war die Katastrophe in der Vergangenheit eine heikle Angelegenheit.
Die 2022 verstorbene Queen Elizabeth II. besuchte Aberfan erst acht Tage nach dem Unglück und nach einer großen Trauerfeier.
Das wurde ihr als Gefühlskälte gegenüber den betroffenen Menschen ausgelegt.
Ihre Entscheidung, nicht früher zu fahren, gilt als eines der größten Versäumnisse ihrer jahrzehntelangen Regentschaft.
Im Laufe ihres Lebens kehrte sie – wohl aus Bedauern darüber – immer wieder an den Ort zurück.
Die Katastrophe war an einem Freitagmorgen kurz nach 9 Uhr Ortszeit geschehen, am letzten Tag vor den Herbstferien.
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