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Politischer Frühschoppen: „Hat sich '33 eingemischt“ - Protschka kritisiert Kirche

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Politischer Frühschoppen: „Hat sich '33 eingemischt“ - Protschka kritisiert Kirche

Er sei Christ und zahle gerne Kirchensteuern, sagt der bayerische AfD-Chef über sich selbst.

Aber eines will er sich nicht bieten lassen - und zieht deshalb einen Vergleich zur NS-Zeit.

Der bayerische AfD-Landeschef Stephan Protschka hat die Kirchen zu politischer Neutralität aufgefordert - und dabei einen Vergleich zur Nazi-Zeit gezogen. „Die Kirche hat sich '33 eingemischt, und was für ein Scheiß rausgekommen ist, das haben wir alle mitgekriegt“, sagte er beim Volksfest Gillamoos im niederbayerischen Abensberg.

Er sei selbst Christ und zahle gerne seine Kirchensteuern, sagte Protschka.

Doch es gehe nicht an, dass sich Kirchenvertreter politisch positionierten: „Unsere Zukunft muss blau sein, und die Kirche muss neutral sein.“ Kardinal Marx plädiert für Respekt und Toleranz Nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt meldete sich erneut der Erzbischof von München-Freising, Kardinal Reinhard Marx, zu Wort.

Er appellierte an die Menschen, sich für Respekt und Toleranz einzusetzen. „Dieses Wahlergebnis für eine gesichert rechtsextremistische Partei ist furchtbar und niederdrückend - aber es ist nicht das letzte Wort!“, sagte Marx der Zeitungsgruppe „Münchner Merkur/tz“.

Mit Rückenwind durch die gewonnene Landtagswahl in Sachsen-Anhalt betonte Protschka dagegen, die AfD sei auf dem Vormarsch. „Wir sind nicht mehr aufzuhalten.

Die blaue Welle rollt.“ Dies gelte auch für Bayern. „Wir müssen überall auftreten, wir müssen überall vertreten sein, von der kleinsten Gemeinde bis hoch ins Europaparlament.“ Die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestufte AfD hatte die Landtagswahl am Vorabend mit knapp 44 Prozent gewonnen.

Gillamoos Abensberg

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