Geekom IT13 Max im Test: Starker Mini-PC mit Intel Ultra 9 unter 800 Euro
Mini-PC Geekom IT13 Max im Test heise bestenlisten ab 999,00 EUR Jonas Bettger Bereits im zarten Alter von fünf Jahren hatte Jonas seinen ersten PC und hat glücklicherweise noch die Zeit von Kassetten, CDs und Disketten miterlebt. Seitdem hat ihn Technik und der Spaß an Gadgets nicht mehr losgelassen. Angefangen hat er 2023 als Volontär bei TechStage, das 2024 in heise bestenlisten übergegangen ist. Seit 2025 ist er dort nun fest als Redakteur im Team tätig und allen voran Experte für Mini-PCs. Weiterhin testet er für allerlei PC-Zubehör, Saugroboter, Ladegeräte und Powerbanks. Privat ist er Vielleser, Bahn-Nerd und Musikliebhaber, wobei sein Musikgeschmack so vielfältig ist wie er selbst.
Der Geekom IT13 Max ist ein gut ausgestatteter Mini-PC der Oberklasse mit viel Rechenleistung und zahlreichen Anschlüssen.
Die IT-Serie von Geekom gehört seit Jahren zu den etablierten Größen im Mini-PC-Markt. Der IT13 Max reiht sich hier ein und setzt auf einen Intel Core Ultra 9 185H mit 22 Threads, dazu kommen wahlweise 24 GB Arbeitsspeicher (RAM) mit 500 GB SSD oder 16 GB RAM mit 1 TB SSD. Bei den Schnittstellen zeigt sich der Rechner großzügig: zwei USB4-Ports mit 40 Gbit/s, einer davon mit Eingangsstromversorgung (PD-in), sechs USB-A-Buchsen, ein SD-Kartenleser, zwei HDMI-Ausgänge sowie zwei Netzwerkports mit 2,5 Gbit/s. Bis zu vier Monitore laufen gleichzeitig, Wifi 7 ist an Bord. Das ist eine Top-Ausstattung und rüstet das System für viele Einsatzzwecke.
Preislich bewegt sich der IT13 Max mit 735 Euro (Code HEIT13X8 ) im gehobenen Segment, die Barebone-Variante kostet beim Hersteller 459 Euro. Im Test beantworten wir die Fragen, wie schnell, wie leise und wie sparsam der Mini-PC arbeitet und ob sich der Preis lohnt.
Herzstück ist der Intel Core Ultra 9 185H, das Spitzenmodell der Meteor-Lake-H-Serie von Dezember 2023. Intel fertigt den Chip im hauseigenen Intel-4-Verfahren, das der 7-nm-Klasse entspricht, und setzt im big.Little-Design auf sechs Performance-Kerne (Redwood Cove) und acht Effizienzkerne (Crestmont). Nur die P-Kerne beherrschen Hyperthreading, daraus ergeben sich 22 Threads. Dazu kommen zwei separate Low-Power-E-Kerne, womit der Prozessor auf 16 Kerne insgesamt kommt. Im Leerlauf schaltet er den Compute-Tile komplett ab und spart Strom.
Der Takt reicht von 1,4 GHz bis 5,1 GHz, die E-Kerne erreichen maximal 3,8 GHz. An Cache stehen 24 MB L3 und 18 MB L2 bereit. Die TDP (Thermal Design Power) beziehungsweise Basisleistung (PBP) liegt bei 45 W, kurzzeitig sind bis zu 115 W (MTP) erlaubt. Die maximale Betriebstemperatur gibt Intel mit 110 °C an. Intel vPro Enterprise ist an Bord, was Fernwartung in Firmennetzen ermöglicht.
Die Grafikeinheit ist eine Intel Arc iGPU mit acht Xe-Kernen, 128 Ausführungseinheiten und bis zu 2350 MHz Takt. Sie basiert auf der Xe-LPG-Architektur und ist damit deutlich stärker als die alten Iris-Xe-Einheiten.
Unser Testgerät bringt 24 GB DDR5-5600 in zwei SO-DIMM-Steckplätzen mit, dazu eine 500 GB große Kingston NV3 im Format M.2 2280 mit PCIe 4.0 x4. Offiziell nimmt der IT13 Max bis zu 64 GB auf, beide RAM-Slots sind belegt.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.heise.de — der Inhalt gehört Heise Online.