Garten: Kaffeesatz ist ein prima Dünger für den Garten – doch diese Pflanzen hassen ihn
Preisgünstig, immer zur Hand und super für die Nutzung im Garten oder auf dem Balkon – Kaffeesatz ist eine tolle Sache.
Aber Achtung: Nicht alle Pflanzen mögen das braune Pulver als Dünger.
Kaffeesatz ist mehr als ein Abfallprodukt – das wissen clevere Hobbygärtner schon lange.
Statt morgens nach dem Frühstück in der Mülltonne zu landen, wandert er bei diesen nämlich in Beete und Pflanzkübel.
Schließlich enthält er wertvolle Nährstoffe wie Stickstoff, Schwefel, Phosphat und Antioxidantien.
Stoffe also, die auch in üblichen Pflanzendünger enthalten sind und die dem Garten guttun.
Doch was für manche Pflanzen eine echte Wohltat ist, kann anderen schaden.
Der Grund dafür liegt im niedrigen pH-Wert des Kaffeesatzes.
Er erhöht den Säuregehalt des Bodens – was eigentlich gut ist, zumindest für Pflanzen, die ein eher saures Milieu bevorzugen.
Zu den Gewächsen, die von einer solchen Düngung profitieren können, zählen unter anderem Hortensien, Rhododendron, Heidelbeeren, Himbeeren, Azaleen, Tomaten, Gurken oder Zucchini.
Allerdings gibt es auch Pflanzen, die sauer gar nicht lustig finden.
Nicht alle Pflanzen lieben Kaffeesatz Besonders Pflanzen, die einen alkalischen oder kalkhaltigen Boden bevorzugen, reagieren empfindlich auf Kaffeesatz.
Dazu gehören beispielsweise Lavendel, Tulpen, Narzissen, Krokusse, Glockenblumen, Clematis, Chrysanthemen, Astern, Möhren und Apfelbäume. Ähnliches gilt für salzempfindliche Pflanzen wie Kakteen.
Wird der Boden für sie zu sauer, können die Wurzeln wichtige Nährstoffe schlechter aufnehmen.
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