Epochale Union-Pleite bei Miosga: Merz extrem unter Druck: "Die größte Krise der CDU jemals"
Die Blitz-Rede von Kanzler Merz nach den Wahlschlappen zwinge die CDU-Leute in die Loyalität, analysiert die ARD-Talkrunde bei Caren Miosga. Kann das gutgehen? Rente bleibt das Reizthema und das Fazit lautet: "Es steht Spitz auf Knopf, ob dieser Mann noch lange Kanzler ist."
Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen erlebt die Union bei Wahlen im Osten Deutschlands eine krachende Niederlage. In Mecklenburg-Vorpommern ist sie gar historisch, weil die Partei von Bundeskanzler Friedrich Merz zum ersten Mal in 80 Jahren den Einzug in einen Landtag verpasst. Und in Berlin ist der Ministerpräsidentenposten futsch. Deshalb sieht sich Merz in der CDU-Zentrale in der Hauptstadt bereits um 18.14 Uhr, noch vor den ersten Hochrechnungen, genötigt vor den TV-Kameras von einem "Desaster" zu sprechen und dennoch zu erklären, er werde sowohl Kanzler als auch Parteivorsitzender bleiben und seinen Reformkurs beibehalten.
"Daran erkennt man, in welcher schweren Krise diese Kanzlerschaft ist", sagt der bekannte Journalist und Podcaster Robin Alexander am Sonntagabend bei "Caren Miosga", wo die Folgen des Wahlabends für Merz und die Bundespolitik analysiert werden. "Es steht jetzt wirklich Spitz auf Knopf, ob dieser Mann noch lange Kanzler ist."
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