Hessen fördert Radwege: 2,3 Millionen Euro für Radschnellwege im Rhein-Main-Gebiet
Der hessische Wirtschaftsminister Mansoori will mit sicherer Infrastruktur für Radfahrer und Radfahrerinnen die Verkehrswende vorantreiben.
Dazu will er auch die Planung vereinfachen.
Zur Förderung von Radschnellverbindungen hat der hessische Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD) drei Förderbescheide in Höhe von insgesamt 2,3 Millionen Euro an den Regionalverband Frankfurt-RheinMain übergeben.
Zwei wesentliche Achsen sollen mit der Förderung vorangetrieben werden.
Geplant sei eine 38 Kilometer lange Radschnellverbindung zwischen Seligenstadt und dem Frankfurter Flughafen sowie eine 18 Kilometer lange Verbindung zwischen Frankfurt über Maintal nach Hanau.
Mit dem Geld werde aber nicht der Radweg als solcher gebaut, sondern die Planung vorangetrieben, sagte Mansoori. „Wir wollen Angebote schaffen für Menschen, die auf das Rad umsteigen möchten“, betonte der Wirtschaftsminister.
Die Schaffung sicherer Infrastruktur sei der beste Weg, die Verkehrswende möglich zu machen. „Radschnellwege sind in der Vergangenheit nicht am Geld gescheitert, sondern an komplexen Regelungen“, sagte Mansoori.
Um die Planung zu erleichtern, wolle er zudem das „überragende öffentliche Interesse“ im Straßengesetz verankern.
Sollten in zukünftigen Planungsverfahren verschiedene Interessen gegeneinander abgewogen werden, ließe sich der Radweg im Zweifel leichter durchsetzen, erklärte Mansoori.
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