Kugelhagel in Düsseldorf: Prozess um Mordanschlag auf Neffen von Drogenboss gestartet
Mit der Forderung, den Staatsanwalt abzulösen, hat der Prozess um den Mordanschlag auf den Neffen eines berüchtigten Drogenbosses in Düsseldorf begonnen.
Maskierte Polizisten mit Maschinenpistolen haben den Hochsicherheitstrakt umstellt: In Düsseldorf hat der Prozess um den Mordanschlag auf den Neffen eines berüchtigten Drogenbosses unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen begonnen.
Zum Auftakt forderten Verteidiger die Ablösung des Staatsanwalts.
Der habe einen der Angeklagten stundenlang im Gefängnis vernommen, ohne dessen Verteidiger Bescheid zu sagen.
Der Staatsanwalt erwiderte, darum habe der Angeklagte ausdrücklich gebeten.
Das Gericht will über den Antrag später entscheiden.
Zudem monierten die Verteidiger, dass die verlesene Anklage nicht der ihnen vorliegenden Version entsprach.
Der Staatsanwalt musste die Anklage daraufhin erneut verlesen.
Angeklagter beteuert Unschuld Einer der drei Angeklagten beteuerte seine Unschuld: Er sei am Tattag in Hameln (Niedersachsen) gewesen und nicht der Mann, der auf einem Blitzerfoto auf der Rückbank des Tatwagens zu sehen sei.
Ein weiterer Verteidiger kündigte für seinen Mandanten nach der Verhandlung eine Aussage an: Er sei zwar am Tatort gewesen, habe aber nicht geschossen.
Das Landgericht verhandelt im für Terrorprozesse gebauten Hochsicherheitstrakt des Oberlandesgerichts.
Dort wird gegen drei Angeklagte verhandelt.
Zweien wirft die Staatsanwaltschaft versuchten Mord vor, dem dritten Beihilfe dazu.
Am 30.
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