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Neue Wirkstoffe gefordert: Rapserdfloh sorgt für Ernteverluste in Brandenburg

Stern ·
Neue Wirkstoffe gefordert: Rapserdfloh sorgt für Ernteverluste in Brandenburg

Die Rapsernte fiel in Brandenburg noch einmal schlechter aus als im Vorjahr.

Schuld an den schwindenden Erträgen ist nach Angaben des Bauernverbandes ein kleiner Blattkäfer.

Auf den Rapsfeldern in Brandenburg machen sich vielerorts Rapserdflöhe breit und führen nach Angaben von Landwirten zu hohen Ernteverlusten.

Im August wurden die Felder mit der Saat für die Ernte im kommenden Jahr bestellt, deren Blätter die Blattkäfer bereits durchlöchert haben, wie der Landesbauernverband (LBV) mitteilte.

Die Entwicklung der Pflanzen werde dadurch geschwächt.

Sie könnten absterben.

Der Befall mit dem Rapserdfloh führe zu erheblichen Ertragsverlusten.

Brandenburgs Landwirte ernteten in diesem Jahr im Schnitt nur noch 2,1 Tonnen Raps pro Hektar.

Drei Tonnen seien notwendig, um die Kosten zu decken, hieß es weiter.

Im vergangenen Jahr wurden rund 2,7 Tonnen geerntet - das schlechteste Rapsjahr seit 30 Jahren.

Raps war laut Bauernverband lange eine Haupteinnahmequelle für Landwirtschaftsbetriebe.

Die Landwirte fordern neue Wirkstoffe , um ihre Pflanzen vor dem Schädling zu schützen.

Zur Bekämpfung des Rapserdflohs stehe nur ein Wirkstoff zur Verfügung, der den Schädling nicht gänzlich beseitige.

Im ökologischen Landbau gebe es keine Mittel zur direkten biologischen Bekämpfung, hieß es weiter.

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