Messis Haus, Disneyland,... - Über diesen bekannten Orten ist Flugverbot!
Nicht jede Flugverbotszone schützt einen Militärstützpunkt oder eine Regierung. Manchmal ist der Luftraum auch über einem Tennisstadion, einem Freizeitpark oder jahrtausendealten Ruinen gesperrt. Fünf Flugverbote, die selbst Vielflieger überraschen dürften.
Dazu gehört etwa das Luxusanwesen Mar-a-Lago von US-Präsident Donald Trump in Palm Beach im Bundesstaat Florida, wie TRAVELBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer) berichtet. Seit Oktober 2025 gilt dort eine dauerhafte Flugverbotszone. Grund ist der Schutz des Präsidenten. Das Verbot gilt unabhängig davon, ob Trump gerade auf dem Anwesen ist. Airlines mussten deshalb ihre Flugrouten ändern. Vor allem Anwohner bekommen die Folgen zu spüren, weil sich der Flugverkehr verlagert hat.
Um ein bekanntes Gerücht auszuräumen: Nahe dem Wohnsitz von Fußballstar Lionel Messi bei Barcelona existiert zwar eine Flugverbotszone, sie wurde aber nicht für ihn eingerichtet. Verantwortlich ist der nahegelegene Naturpark Gavà Mar.
Auch über den Freizeitparks Disneyland in Kalifornien und Walt Disney World in Florida gelten Beschränkungen. Flugzeuge dürfen dort nicht tiefer als etwa 900 Meter fliegen. Für normale Passagiermaschinen spielt das eigentlich keine Rolle. Immer wieder wird spekuliert, Disney habe die Regeln durchgesetzt, um Werbeflugzeuge mit Bannern fernzuhalten.
In Wimbledon in Großbritannien wird der Himmel ebenfalls zeitweise gesperrt. Während des berühmten Tennisturniers dürfen Flugzeuge, Hubschrauber und Drohnen das Stadion nicht überfliegen. Die Regel gilt bis zu einer Höhe von rund 450 Metern.
Auch historische Stätten stehen unter besonderem Schutz. Über Stonehenge in Südwestengland gilt grundsätzlich ein Drohnenverbot. Zur Sommersonnenwende richtet die britische Luftfahrtbehörde zusätzlich eine vorübergehende Flugverbotszone ein. Flieger und Hubschrauber dürfen dann nicht unter rund 900 Metern Höhe unterwegs sein. So sollen die vielen Besucher geschützt werden.
Ähnliche Regeln gelten für den Parthenon auf der Akropolis in Athen. Dort sind Flugzeuge und Drohnen unerwünscht, um das rund 2400 Jahre alte Bauwerk vor möglichen Schäden zu bewahren.
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