Slowakei fordert mehr Diplomatie: Fico: Ukraine-Krieg "weder unser Krieg noch ein Krieg der Nato"
Ein verkürzt verbreitetes Zitat zur drohenden Eskalation des Ukraine-Krieges bringt Robert Fico in Erklärungsnot. Statt zurückzurudern, legt der slowakische Regierungschef nach. Auf die westliche Bündnistreue sei "wenig Verlass".
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat seine Forderung bekräftigt, die Nato dürfe sich nicht in einen Krieg gegen Russland hineinziehen lassen. Obwohl Russland mit seinem Angriff "eine Verletzung des Völkerrechts" begangen habe, sei der Krieg in der Ukraine "weder unser Krieg noch ein Krieg der Nato", sagte der Linkspopulist in einer Videoansprache. Schon jetzt habe der Krieg Millionen Tote und enorme Zerstörungen verursacht. Statt eine weitere Eskalation zu riskieren, müsse ein Ausweg auf dem Verhandlungsweg gesucht werden, mahnte Fico.
Der slowakische Ministerpräsident hatte bereits am Donnerstag davor gewarnt, dass das Risiko einer unkontrollierbaren Eskalation "so hoch wie nie" sei: "Es genügt, dass eine Drohne absichtlich oder unabsichtlich ein Wohnhaus in einem Nato-Staat trifft und Zivilisten tötet" - und schon könne ein Bündnisfall eintreten, der auch das Nato-Mitglied Slowakei betreffe, so die Befürchtung des Linkspopulisten.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.n-tv.de — der Inhalt gehört n-tv.