Undav und Pejcinovic - Stuttgarts neue Torwalze
Stuttgart – Der VfB war in den letzten Jahren Deutschlands größter Pokalspezialist (u. a. ein Titel, zweimal im Finale). Mit dem 4:0 in Rostock starteten die Schwaben auch diesmal wieder mühelos in den Wettbewerb. Und sendeten dabei auch noch eine Botschaft an die Konkurrenz in der Liga.
Neuzugang Dzenan Pejcinovic (21) ballerte im ersten Pflichtspiel für den VfB gleich drei Tore. Da fiel es kaum auf, dass Deniz Undav (30), vergangene Saison zweitbester Torjäger hinter Bayern-Bomber Harry Kane (33), gar nicht traf. Klar dürfte aber jedem sein: Sind die beiden in Form, hat Stuttgart in der kommenden Saison eine echte Torwalze! Im Ostseestadion glänzte Undav als Vorbereiter zum 2:0 (Pejcinovic) und 3:0 (Tomás).
Pejcinovic wollte sich noch revanchieren: „Ich habe probiert, ihm auch noch ein Tor aufzulegen, wo ich selbst hätte schießen können. Es macht großen Spaß, mit Deniz zusammenzuspielen. Ein, zwei Doppelpässe mit ihm, das funktioniert schon gut. Ich hoffe, dass wir uns in Zukunft gegenseitig die Tore auflegen.“
Der neue Doppel-D-Sturm des VfB ! Nachdem Undav in der letzten Saison mit Ermedin Demirovic (28) ein Traumduo gebildet hatte, saß der Bosnier in Rostock nur auf der Bank – und könnte in den kommenden Tagen noch den Abflug machen . Mit Pejcinovic ist der perfekte Ersatz schon gefunden. Aus drei Top-Chancen erzielte der U21-Nationalspieler drei Tore.
Beim Jubeln hielt sich Pejcinovic im Ostseestadion noch zurück, verriet: „Ich bin ein Freund vom Knierutscher, aber bei dem Platz hatte ich etwas Respekt. Deshalb habe ich’s mir gespart. Ich lasse mir aber was einfallen.“ Kurios: Beim Tor von Tomás kam Pejcinovic beim Jubeln mit dazu und gab Teamkollege Maximilian Mittelstädt (29) aus Versehen eine Kopfnuss. Kann man ihm bei drei Toren aber verzeihen...
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