Griechenland: Stromschlag – 17-Jähriger stirbt im Urlaub beim Duschen
Tragischer Unfall in Griechenland: Ein 17-jähriger Ire macht mit seinen Eltern Urlaub auf Kimolos.
Beim Duschen erleidet er offenbar einen Stromschlag – und stirbt.
Der Urlaub einer irischen Familie auf der griechischen Insel Kimolos ist zum Horrortrip geworden.
Die Familie verbrachte wie in den Jahren zuvor die Sommerferien auf der Insel und hatte sich in einem alten Ferienhaus einquartiert.
Am vorvergangenen Sonntag geschah das Unglück.
Der Teenie habe das Badezimmer im Außenbereich der Anlage aufgesucht, um zu duschen.
Seine Eltern entdeckten ihn kurze Zeit später bewusstlos.
Eine Autopsie im Krankenhaus ergab einen Stromschlag als wahrscheinlichste Todesursache.
Der Junge soll auf der Stelle gestorben sein, als er in einem als „im Freien gelegen und einfach ausgestattet“ beschriebenen Badezimmer den Duschkopf in die Hand nahm, hieß es in einem Bericht der britischen Zeitung „The Guardian“. „Wir können von Glück sagen, dass es nicht zu zwei Todesfällen durch Stromschlag gekommen ist“, sagte Agapitos Xanthis, ein Arzt auf der Insel, demnach im griechischen Fernsehen und berichtete, dass die Mutter des Jungen beschrieben hatte, einen ähnlichen Stromstoß gespürt zu haben, als sie ihn um Hilfe rief. „Ich habe ihr gesagt, sie solle sofort den Hauptschalter ausschalten.“ Polizei in Griechenland ermittelt Wie die britische Zeitung „Guardian“ berichtete, konzentrieren sich die Ermittlungen der Polizei vor Ort auf den Warmwasserbereiter des Gebäudes und einen möglichen Fehler in der Verkabelung. „Das Haus wurde abgesperrt, und wir haben einen unabhängigen Sachverständigen beauftragt, die Verkabelung zu überprüfen“, sagte ein Polizeibeamter aus Syros, der für den ägäischen Raum zuständig ist. „Es wird vermutet, dass der Sicherungskasten möglicherweise kein Sicherheitsventil hatte.“ Medienberichten zufolge stellte sich heraus, dass ein gelernter Elektriker 2024 die Elektroinstallationsbescheinigung für das Anwesen unterzeichnet hatte – ein Dokument, das laut Polizei ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen ist.
Zutiefst schockiert über die Tragödie zeigte sich der Bürgermeister von Kimolos, Konstantinos Ventouris.
Der Tod des Jungen habe die Insel mit ihren weniger als 1000 Einwohnern in Trauer versetzt.
Quellen: „ Guardian “
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