Artikel in der „taz“: Deutsche und Israelis sollen die Sündenböcke sein
Dieser Text sollte eigentlich in der „taz“ erscheinen, als Replik auf den dort veröffentlichten Artikel „Warum ich die Vorsilbe ‚Deutsch‘ wieder ablegte“.
Sein Autor, Mohamed Ibrahim, beklagt die angeblich mangelnde Solidarität der Deutschen mit Palästinensern und erklärt, dass er sich deswegen nicht mehr „deutsch“ nennen möchte.
Gleich zu Beginn schreibt er, sein 1945 geborener Vater habe drei Jahre später während der „Nakba“ – der Flucht oder Vertreibung von Palästinensern während des Palästina-Kriegs – keine Impfung gegen Kinderlähmung erhalten und sei deswegen erkrankt.
Der weltweit erste Polio-Impfstoff wurde allerdings erst 1955 zugelassen.
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