Wäsche waschen: Mit „Pflegeleicht“ macht man nichts falsch? Das stimmt so nicht
Manche Menschen waschen all ihre Wäsche im „Pflegeleicht“-Waschgang.
Und irgendwie funktioniert das auch.
Für viele Kleidungsstücke sind andere Programme aber viel besser geeignet.
Mehr Menschen, als man vermutlich denken würde, wählen an ihrer Waschmaschine automatisch das Programm „Pflegeleicht“ – und nutzen diesen Waschgang für so ziemlich all ihre Kleidung.
Der Grund dafür dürfte sein, dass der Name den Eindruck vermittelt, es wäre ein Universalprogramm für unkomplizierte Alltagswäsche.
Das ist jedoch ein weit verbreitetes Missverständnis.
Das Programm wurde nämlich nicht für besonders robuste Kleidung entwickelt, sondern für eher leichte, wenig verschmutzte Textilien, die empfindlicher auf mechanische Belastung reagieren und leicht knittern.
Ja – der Name ist somit, zugegeben, ziemlich irreführend.
Typische Kandidaten für den „Pflegeleicht“-Waschgang sind Blusen, Hemden, dünnere Hosen sowie Kleidungsstücke aus synthetischen Materialien wie Polyester, Viskose oder Polyamid.
Auch Mischgewebe mit Baumwollanteil können häufig in diesem Programm gewaschen werden.
Ziel ist es, die Stoffe möglichst schonend zu reinigen und gleichzeitig Knitterfalten zu reduzieren. „Pflegeleicht“ für fast alle Wäsche? Nach Angaben des Waschmaschinenherstellers Bosch hängt die richtige Programmwahl grundsätzlich von der jeweiligen Textilart ab.
Das „Pflegeleicht“-Programm eignet sich vor allem für synthetische Stoffe sowie viele T-Shirts und Hosen.
Für reine Baumwolltextilien ist es dagegen oft nicht die beste Wahl.
Handtücher, Bettwäsche, Jeans oder andere robuste Baumwollwäsche sollten stattdessen im dafür vorgesehenen Baumwollprogramm gereinigt werden.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.