Künstliche Intelligenz: Musk lässt Wettbewerbsklage gegen Apple fallen
Elon Musk war verärgert, dass sein Chatbot Grok nicht die Download-Charts in Apples App Store anführte.
Deshalb warf er dem iPhone-Konzern unfairen Wettbewerb vor.
Jetzt ist die Klage ausgeräumt.
Tech-Milliardär Elon Musk lässt seine Klage, in der er Apple unfairen Wettbewerb vorwirft, fallen.
Er hatte den iPhone-Konzern sowie den ChatGPT-Erfinder OpenAI vor gut einem Jahr vor Gericht gezerrt.
Musks Behauptung damals: Apple behindere andere Chatbots wie seine Software Grok, um ChatGPT einen Vorteil zu verschaffen.
Jetzt hieß es in Gerichtsunterlagen, die Vorwürfe gegen Apple seien ausgeräumt worden - ohne Details dazu, auf welche Weise genau.
Die Klage gegen OpenAI bleibe aber bestehen.
Musk, der einst ein früher Investor bei dem ChatGPT-Entwickler war, führt schon seit Jahren eine Fehde gegen OpenAI-Chef Sam Altman.
Unter anderem warf er ihm vor Gericht vor, das ursprünglich als gemeinnützige Organisation angelegte OpenAI widerrechtlich in eine auf Profit ausgerichtete Firma umgewandelt und davon profitiert zu haben.
Geschworene in Kalifornien entschieden in dem Prozess gegen Musk.
Musks Vorwürfe gegen Apple gingen auf eine 2024 vorgestellte Kooperation des Konzerns mit OpenAI zurück.
Dabei können Nutzer von iPhones und anderen Geräten Anfragen, die die hauseigene Sprachassistentin Siri nicht beantworten kann, an ChatGPT weiterreichen.
Kurz bevor Musks Rückzieher bekannt wurde, führte Apple in den USA eine neue Version von Siri ein, die mit Hilfe Künstlicher Intelligenz verbessert wurde.
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