Frauen sterben meist an Demenz, Männer an krankem Herzen
Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben die häufigste Todesursache in Deutschland. Die Zahl der Menschen, die 2025 daran starben, nahm im Vorjahresvergleich aber um 1,5 Prozent auf 334.100 ab, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
Im Vergleich zum Jahr 2022 betrug der Rückgang sogar 6,7 Prozent. Deutliche Rückgänge gab es in dem Zeitraum bei
In den Jahren zuvor, zwischen 2019 und 2022, war hier den Angaben zufolge noch ein Anstieg zu verzeichnen.
Der Rückgang bei tödlichen Herzinfarkten seit 2022 war bei Frauen mit minus 16,8 Prozent noch deutlicher als bei den Männern mit minus 14,1 Prozent. Alle Altersgruppen konnten profitieren, besonders hoch war der Rückgang laut Bundesamt bei den 80- bis 85-Jährigen mit minus 30,6 Prozent. Bei den zerebrovaskulären Krankheiten sank die Zahl der Todesfälle bei den Männern seit 2022 um 4,6 Prozent und bei den Frauen um 7,7 Prozent.
Insgesamt starben in Deutschland vergangenes Jahr rund 1,01 Millionen Menschen, 0,1 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Es handelt sich um den dritten Rückgang in Folge, wie das Bundesamt mitteilt.
Die zweithäufigste Todesursache nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen war auch 2025 Krebs mit 228.800 Verstorbenen. Es folgten Krankheiten des Atmungssystems mit 81.200 Toten. Fast zwei Drittel der Menschen (64 Prozent) starben an einer Erkrankung, die zu den drei am häufigsten tödlichen Krankheitsgruppen gehört.
Bei den Frauen waren die drei häufigsten Todesursachen laut Bundesamt:
Das unterstützt den Blutdruck und die Cholesterinwerte und kann unter anderem das Risiko für Darmkrebs senken.
Sie können mit 10 bis 15 Minuten täglich beginnen. Bewegung hilft, das Risiko für Herzkrankheiten und verschiedene Krebsarten zu verringern.
Rauchen ist einer der wichtigsten vermeidbaren Risikofaktoren für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das gilt auch für Passivrauchen. Wer aufhört, profitiert in jedem Alter. Auch E-Zigaretten sind keine risikofreie Alternative.
Alkohol erhöht das Risiko für mehrere Krebsarten. Für die Krebsprävention gilt: Je weniger Alkohol, desto besser. Für das Herz ist Alkohol ebenfalls kein empfehlenswertes Schutzmittel – beginne also nicht, um vermeintlich gesund zu bleiben.
Für die meisten Erwachsenen sind etwa sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht ein guter Richtwert. Regelmäßige Schlafzeiten, Erholung, soziale Kontakte und Entspannungsübungen können helfen. Dauerhafter Stress sollte ernst genommen werden, auch wenn er nicht allein als direkte Krebsursache gilt.
Bluthochdruck und erhöhte LDL-Cholesterinwerte verursachen oft lange keine Beschwerden. Lassen Sie sie je nach Alter, persönlichem Risiko und ärztlicher Empfehlung überprüfen.
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