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Schützenfest im Pokal - Vor 22 Jahren startete der neue FC Lok Leipzig durch

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Schützenfest im Pokal - Vor 22 Jahren startete der neue FC Lok Leipzig durch

Man mag es gar nicht glauben. Der neue FC Lok Leipzig hat nun mittlerweile eine Geschichte von 22 Jahren!

Fans um den 1. Vorsitzenden Steffen Kubald hatten den Nachfolger des Pleite-Klubs neu gegründet und zurück in den Pflichtspielbetrieb geführt. Am 27. August 2004 gab es dann auch das erste Spiel. Gegner im Leipziger Stadtpokal war der TSV Böhlitz-Ehrenberg, der damals drei Klassen höher spielte. 1500 Tickets wurden dafür gedruckt. Am Ende kamen zum Flutlichtspiel am Freitagabend rund 5000 Fans ins Plache-Stadion. Diese sahen ein souveränes 8:0, wobei Stürmer René Heusel gleich vier Tore erzielte. Ronny Richter traf dreifach, Maik Hänisch einmal.

Der Auftakt einer fulminanten Saison in der 3. Kreisklasse unter Trainer Rainer Lisiewicz. Inklusive war ein von BILD initiierter Zuschauer-Weltrekord im Zentralstadion (12.421 Fans) im Spiel gegen Großdeuben II, in dessen Rahmen Schlagerstar Frank Schöbel auftrat. Es gab Gastauftritte von Lothar Matthäus, Bernd Hobsch, Henning Frenzel, Frank Baum, Wolfgang Altmann und Heiko Scholz. Am Ende standen 26 Siege in 26 Partien mit einem Torverhältnis von 313:16. Auch das Stadtpokal-Finale gegen die dritte Mannschaft des SSV Markranstädt wurde 2:0 gewonnen.

Um die Zeit auf Kreisebene abzukürzen, bemühte sich der Verein um eine Fusion mit höherklassigen Vereinen. Der Zusammenschluss mit dem SSV 52 Torgau brachte in der nächsten Saison einen Startplatz in der damaligen Bezirksklasse, der 8. Liga. Damit wurden gleich drei Spielklassen übersprungen. Und statt Böhlitz-Ehrenberg kommen mittlerweile Klubs wie Erzgebirge Aue zum Pflichtspiel ins Plache-Stadion. So wird es am Sonntag (14 Uhr) sein.

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