Gerichtsmedizin: US-Schauspielerin Panettiere starb an Drogencocktail mit Fentanyl
Die aus Serien wie „Heroes“ und „Nashville“ bekannte US-Schauspielerin Hayden Panettiere ist Untersuchungen zufolge an einem Drogencocktail gestorben, der unter anderem Fentanyl enthielt.
Das Büro des Gerichtsmediziners von Greenville County im US-Bundesstaat South Carolina erklärte am Dienstag, es stufe ihren Tod als Unfall ein.
Die Obduktion ergab demnach, dass ihr Tod durch die toxische Wirkung von Fentanyl in Kombination mit einem Generikum von Xanax, einem Muskelrelaxans und einem Antipsychotikum ausgelöst worden war.
Der ehemalige Kinderstar war im vergangenen Monat in einem Haus in South Carolina leblos aufgefunden worden - Berichten zufolge wurde sie dort von ihrem langjährigen Partner Brian Hickerson und dessen Bruder entdeckt.
US-Medien berichteten, Hickerson habe den Rettungssanitätern eine Tüte mit Medikamenten übergeben.
Der Versuch, der bewusstlosen Panettiere Narcan zu verabreichen – ein Medikament, das bei einer Fentanyl-Überdosis eingesetzt wird – sei erfolglos geblieben.
Sie wurde noch vor Ort für tot erklärt.
Haydens Vater gab den Tod der 36-Jährigen am Montag vergangene Woche bekannt.
Panettiere hinterlässt eine 2014 geborene Tochter.
Der Vater des Kindes ist der ehemaliger Boxer und Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko, der einige Jahr mit Panettiere liiert war.
Die Ermittlungen zu Panettieres Tod dürften sich nun darauf konzentrieren, wie sie an die Drogen kam.
Der Fall erinnert an den Tod des „Friends"-Schauspielers Matthew Perry, der 2023 in einem Whirlpool in seinem Haus in Los Angeles an einer Ketamin-Überdosis starb.
Fünf Menschen wurden wegen ihrer Beteiligung an der Beschaffung von Drogen, die zu seinem Tod geführt hatten, verurteilt.
Die 1989 geborene Panettiere hatte bereits als Kind Rollen übernommen.
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