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Spielt Rieß oder Lord? - Geheimniskrämerei um das Fortuna-Tor

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Spielt Rieß oder Lord? - Geheimniskrämerei um das Fortuna-Tor

Alexander Ende (46) lässt sich nicht in die Karten schauen, wer Freitag im Düsseldorfer Tor steht, wenn der VfB Stuttgart II (19 Uhr/live MagentaSport) kommt. Rund 25.000 Zuschauer werden zum dritten Heimspiel in Folge erwartet und wollen endlich den ersten Sieg der Saison nach dem Abstieg feiern.

Nur wer steht dabei im Tor? Fortunas Trainer hält sich bedeckt: „Intern wissen die Jungs Bescheid, wie wir ins Rennen gehen. Es war vorab schon besprochen.“ Ob Lasse Rieß (24) wieder in die Kiste zurückkehrt oder nach seinem Pokal-Einsatz Louis Lord (22) gegen den VfB II spielt, verrät Ende nicht: „Vorab möchte ich keine Personalien bekanntgeben. Es kann für einen Gegner einen Unterschied machen, wenn er sich auf das ein oder andere Profil vorbereiten kann.“

Stattdessen gibt es eine Geheimniskrämerei. Dabei könnte Ende die aufgekommene Diskussion um das Fortuna-Tor stoppen. Rieß stand die beiden ersten Spiele in der 3. Liga im Tor. Beim 1:2 zum Start in Mannheim sah er beim 0:1 nicht gut aus. Das Ding ging auf seine Kappe. Beim 0:2 gegen Hoffenheim II wirkte er nicht sonderlich souverän – die meisten seiner Kollegen auf dem Feld freilich noch weniger.

Lord kam im Pokal gegen starke Freiburger ins Tor. Das war so zuvor abgesprochen zum Saisonstart und hatte nichts mit den Leistungen des Kollegen zu tun. Aber Lord hatte genügend Gelegenheiten, gegen den übermächtigen Bundesligisten zu glänzen. Aber: Am Ende stand es 1:5. Und mit Ball am Fuß sah er nicht wirklich souverän aus.

Doch viele Fans setzen jetzt auf Lord, der aus Aue kam und einen Vertrag bis 2028 hat. Während Rieß ohne Kaufoption von Mainz ausgeliehen ist. BILD weiß: In einer Studie eines erfahrenen Torwart-Fachmanns, die Fortuna vorliegt, ist zu ersehen, dass ihm bis auf den Bock in Mannheim nicht viel vorzuwerfen ist. Wechselt Ende jetzt trotzdem seinen Torwart auch in der Liga, wäre Rieß schon fast verbrannt für den Rest der Saison.

Über Rieß hatte der Trainer nach dem ersten Saisonspiel noch gesagt: „Lasse ist als Nummer 1 in die Saison gegangen. Ich bin kein Trainer, der wild wird. Es geht darum, dem Spieler Vertrauen zu schenken. Gerade auf wichtigen Positionen.“ Schwer vorstellbar, dass Ende diesen Weg nach nur zwei Ligaspielen schon verlässt.

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