Kiew soll unbewohnbar werden: Russland greift auch Wasserversorgung der ukrainischen Hauptstadt an
Die russische Armee nimmt nicht nur die Energie- und Lebensmittelversorgung der ukrainischen Hauptstadt unter Beschuss. Gezielte Angriffe gibt es verstärkt auch auf die Wasserversorgung - und auf das Abwassersystem. Das Problem: Kiew ist von einer einzigen Kläranlage abhängig.
Beim Versuch, die ukrainische Hauptstadt im kommenden Winter unbewohnbar zu machen, setzt Russland auf unterschiedliche Methoden. Die Energieinfrastruktur der Stadt und der Region um Kiew wird bereits seit dem Herbst 2022 systematisch attackiert. Aufgrund der großen Zerstörungen, die dem Energiesystem in fast vier Jahren zugefügt wurden, sind große Strom- und Heizungsausfälle unvermeidlich. In Vorbereitung auf den nächsten Winter hat die russische Armee Ende letzter Woche erstmals seit Monaten wieder Energieobjekte in und um Kiew angegriffen.
Zudem hat Russland die am 5. August begonnene Kampagne gegen Lebensmittellager noch einmal verstärkt. Neben Verteilzentren der wichtigsten Supermarktketten in der Hauptstadtregion werden auffallend häufig Verteilzentren von Eiscremefabriken unter Beschuss genommen.
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