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Studie zu Angstzuständen - Ausgerechnet dieses Trend-Getränk fällt auf

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Studie zu Angstzuständen - Ausgerechnet dieses Trend-Getränk fällt auf

Softdrinks, Energy-Drinks, Bubble Tea – was wir trinken, hängt möglicherweise mit unserer psychischen Gesundheit zusammen. Eine große wissenschaftliche Auswertung mit mehr als zwei Millionen Teilnehmern zeigt nun auffällige Zusammenhänge zwischen bestimmten alkoholfreien Getränken und Depressionen, Angstzuständen und Stress. Besonders bei Angst fällt ein bei jungen Menschen beliebtes Trend-Getränk auf: Bubble Tea.

Forscher von der Jilin University in China werteten für ihre systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse 59 bereits veröffentlichte Studien mit insgesamt 2.050.716 Teilnehmern aus. Die Studien kamen aus 22 Ländern und untersuchten Erwachsene, Kinder und Jugendliche. Analysiert wurden unter anderem Kaffee, zuckergesüßte Getränke, Bubble Tea, kohlensäurehaltige Getränke, Softdrinks, künstlich gesüßte Getränke und Energy-Drinks.

Für die Auswertung zu Angst standen 19 Studien mit 29 unabhängigen Auswertungen zur Verfügung. Insgesamt war ein höherer Konsum alkoholfreier Getränke mit einer um 31 Prozent höheren statistischen Wahrscheinlichkeit für Angst verbunden. Bei der Betrachtung einzelner Getränke fielen vor allem Bubble Tea und kohlensäurehaltige Getränke auf: Für beide fanden die Wissenschaftler einen statistisch signifikanten positiven Zusammenhang mit Angst.

Besonders interessant: In Studien, die ausschließlich Kinder und Jugendliche untersuchten, war der Zusammenhang stärker. Als Erklärung nennen die Forscher: Der präfrontale Cortex entwickelt sich in der Jugend noch. Junge Menschen könnten deshalb empfindlicher auf bestimmte Inhaltsstoffe reagieren.

Eine Ausnahme war Kaffee: Höherer Konsum war mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit für Depressionen verbunden. Bei Angst zeigte sich dagegen kein signifikanter Zusammenhang. Als mögliche Erklärung diskutieren die Forscher unter anderem antioxidative und entzündungshemmende Inhaltsstoffe des Kaffees.

Generell gilt: Die Studie beweist nicht, dass etwa Bubble Tea Angstzustände verursacht. Die überwiegend verwendeten Querschnittsstudien zeigen lediglich Zusammenhänge; auch Faktoren wie Schlaf , Bewegung oder die gesamte Ernährung könnten eine Rolle spielen. Die Autoren fordern deshalb weitere Studien, um mögliche Ursache-Wirkungs-Beziehungen zu klären.

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