Verträge mit Rüstungsindustrie: Bundesministerium bereitet sich auf Verteidigungsfall vor
Die Bedrohung durch Russland wächst auch in Deutschland. Im Verteidigungsfall stehe ein Waffensystem jedoch nicht von heute auf morgen bereit, erklärt Rüstungsstaatssekretär Plötner. Hier will das Verteidigungsministerium nun nachjustieren.
Das Bundesverteidigungsministerium will sicherstellen, dass die Bundeswehr langfristig sowie im Verteidigungsfall gut ausgestattet ist. Wie der "Spiegel" berichtet, will das Ministerium hierfür künftig sogenannte Vorhalteverträge mit der Rüstungsindustrie schließen. Rüstungsstaatssekretär Jens Plötner sagte dem Medium, dass die Verträge über drei Phasen laufen sollten.
In der ersten Phase gehe es um die "Erstausrüstung der Truppe: die Bestände auffüllen. Das machen wir gerade", so Plötner. Anschließend stehe die Produktion auf Lager im Fokus, "idealerweise beim Hersteller, damit er IT-Systeme kontinuierlich updaten kann". In einer dritten Phase wolle das Ministerium dann Verträge schließen, die sicherstellen, dass vorgehaltene Kapazitäten im Verteidigungsfall rasch hochgefahren werden könnten.
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