Saisonstart im Saarland: „Augen aufmachen“: Bayer und das verpatzte Martínez-Debüt
Nach wochenlanger Vorbereitung legt Leverkusen in Elversberg eine blamable erste Halbzeit hin.
Was vor allem Torwart Mark Flekken dazu sagt.
Wieder ein neuer Trainer, wieder neue Hoffnung beim Double-Gewinner von 2024 - und dann so ein Saisonstart beim Bundesliga-Neuling SV Elversberg.
Bayer Leverkusens Coach Carles Martínez wusste nicht so recht, wie ihm geschah im tiefsten Saarland.
Nach der 2:3 (0:2)-Niederlage fand vor allem der frustrierte Torwart Mark Flekken deutliche Worte.
Der 33 Jahre alte Niederländer ließ in der Stadion-Baustelle an der Kaiserlinde kein gutes Haar an seinen Mitspielern: „Es hat heute einiges gefehlt.
Es hat an mentaler Kapazität gefehlt, es hat an Energie gefehlt, es hat an Spielverständnis gefehlt.“ Zweimal beim Start geschlafen Besonders verärgert war der Schlussmann über die Gegentore gleich zu Beginn durch Lukas Petkov (8.
Minute) und Cole Campbell (9.) sowie keine 30 Sekunden nach Wiederanpfiff durch David Mokwa (46.). „Wenn du schon in der ersten Halbzeit so anfängst, sehr früh 2:0 hinten liegst, und das in der zweiten Halbzeit noch mal wiederholst, dann fehlt es an einigem.“ Flekken stimmte auch einer Reporteraussage zu, wonach Leverkusen nach dem ersten Durchgang bereits mit 0:5 hätte hinten liegen können.
Nicht nur die 9.307 Zuschauer staunten über die lange behäbige und ideenlose Werkself. „Leverkusen hat es total unterschätzt, die waren 70 Minuten nicht auf dem Platz.
Mit dieser Einstellung reicht es nicht nur in der Bundesliga nicht“, sagte Sky-Experte und Rekordnationalspieler Lothar Matthäus.
Der Neuling aus der 13.000-Einwohner-Gemeinde spielte Leverkusen zeitweise schwindelig.
Ein später Ausgleich nach den Treffern von Patrik Schick (77.) und Christian Kofane (90.+1) sowie einigen Chancen wäre daher unverdient gewesen. „Müssen es viel, viel besser machen“ Martínez beglückwünschte seinen Kollegen Vincent Wagner zu einem „unglaublichen Spiel“.
Der Spanier wies von sich, dass seine Mannschaft mental nicht bereit gewesen sei für den frechen Aufsteiger. „Sie spielen sehr gut.
Ich war nicht überrascht davon, wir haben das erwartet.
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