Zwei Siege hintereinander, Platz fünf - Landgraf erklärt den HFC-Aufschwung
Mit vier Siegen aus den letzten fünf Spielen hat der Hallesche FC in der Regionalliga Nordost zuletzt richtig Fahrt aufgenommen. Und bei den Derbysiegen gegen Jena und in Zwickau wurde man endlich auch mal den eigenen Ansprüchen einer Spitzenmannschaft der Liga gerecht.
Der schwache Saisonstart mit nur einem Dreier aus fünf Spielen ist raus aus den Köpfen. Es ist ein Ruck durchs Team gegangen. Das bestätigt auch Routinier Niklas Landgraf gegenüber BILD: „In den letzten Spielen haben wir eine Energie auf den Platz gebracht, die zu Beginn vielleicht nicht so da war. Manchmal braucht es so einen Dosenöffner wie gegen Jena. Da haben wir uns in alles reingeschmissen, haben keinen Ball verloren gegeben und dann erarbeitet man sich auch das nötige Quäntchen Glück.“
Der dienstälteste Hallenser, der kurz vor seinem 300. Pflichtspiel im HFC-Dress steht (aktuell 295), hatte zu Saisonbeginn auch Probleme. Auch auf den sozialen Kanälen des Vereins bekam das Urgestein teils heftig sein Fett weg. Die große Erwartungshaltung drückte wie ein schwerer Rucksack.
Landgraf: „Wenn es nicht gut läuft, schleppst du bei einem Verein wie dem HFC automatisch einen Rucksack mit. Aber Sachen, die auf Social Media geschrieben werden, lese ich mir schon lange nicht mehr durch. Ich weiß, auf welche Meinungen ich vertrauen kann und ich weiß auch, wie schwierig diese Liga ist.“
Landgraf ist lange genug im Geschäft dabei, um Dinge richtig einzuordnen. Dass man jetzt aber auch nicht nachlassen darf, ist ihm auch bewusst. „Wir müssen jetzt natürlich auch dran bleiben, aber wenn wir die Energie der letzten Spiele weiter an den Tag legen, bin ich guter Dinge, dass wir das auch schaffen.“
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